Haaallo meine Lieben!
Und weitergehts mit der Spannenden Lektuere meiner Reise der letzten 2 Wochen... (darf ich an dieser Stelle mal anmerken, dass ich es gar net glauben kann, dass ich die ersten 3 Tage dieser Tour als die laengsten meines Lebens wahrgenommen hab und die Tour dann sooo schnell vergangen ist...?! Schande ist das!)
8. Dezember 2010
Pick up Time war um 05:40 (SAGENHAFT!) und dann darf ich sagen, dass es um diese Uhrzeit schon schweisstreibend war, den Rucksack bis zum Bus zu tragen. :) Ganz zu schweigen von dem ganzen Wasser, das ich mitgeschleppt hab!
Zur Unterhaltung aller hat dann noch Matt beigetragen, einer aus meiner Gruppe, der letzte Nacht noch mit Mark unserem Guide unterwegs war. Er ist erst um 4h morgens erst nach Hause gekommen und um 5h frueh mussten wir ihn auch schon wieder wecken. Giorgia seine beste Freundin, mit der er gereist ist, musste ihn dann auch noch anziehen und er konnte eigentlich nicht mehr oder weniger sagen als: „It is all Mark's fault!“
Kaum dass wir unsere 2 Guides gesehen haben, war mir klar, dass das eine interessante Reise wird. TomTom oder Tomy war unser Tourguide, aber sie hatte ihre letzte Tour, nach einem Jahr in diesem Job. Das Arge: TomTom ist 23Jahre alt und hat jetzt ein Jahr lang die Verantwortung fuer etwa 22 Personen pro Tour fuer 1.500km EINE Richtung getragen. Ein Wahnsinn. Muss sagen, echt hut ab. Gleichzeitig hat sie Anna oder Anna Bananna (manche Spitznamen gibt es einfach ueberall, auch am anderen Ende der Welt) fuer ihre Route eingeschult.
Apropos Spitznamen, da wir ja dann 2 Annas waren, hab ich auch gleich einen neuen Spitznamen bekommen: Blacky. :) Wie treffend, dabei wars eigentlich auf meine Haarfarbe bezogen!:)
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Unendliche Weiten...
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Unser erster Stop nach etwa 1 ½ Stunden Fahrt, die wir wider Erwarten NICHT mit Schlafen verbracht haben, war Adelaide River, ein wichtiger Rueckzugspunkt der Truppen im zweiten Weltkrieg. Schon arg, wie praesent dieses Thema da heroben ist. Eh klar, da Darwin unter Beschuss der Japaner stand und die dort eine ganze Marineflotte versenkt haben, inklusive einem amerikanischen Kreuzer. Die japanische Mannschaft, die diesen Angriff geflogen ist, war uebrigens dieselbe, die den Angriff auf Pearl Harbour geflogen ist. Wirklich erschreckend, wie real auf einmal wieder der Krieg wird, wo man doch sonst nix davon mitbekommt und es sonst kaum wo so praesent ist.
Unser Fruehstuecksstop war bei einem Roadhouse in dem der Wasserbueffel Charly von Crocodile Dundee ausgestellt ist. Fuer alle die, die den Film schon laenger nimma gesehen haben, dass ist der Wasserbueffel, der im ersten Teil von Dundee mit einem Blick in die Augen und einer ausgestreckten Hand zum Schlafen gebracht wird. Wie schon gesagt, die Wasserbueffel sind da heroben freilebend (zwar eingebuergert, aber mittlerweile akzeptiert und als Kaeselieferanten genutzt...) und wir haben sie auch im Kakadu Nationalpark gesehen. Machen mir schon ein bissi Angst, wenn ich die Riesenviecher so seh. Aber gut...der hier war ein Filmheld und ist jetzt ausgestopft dort in dem Roadhouse. Natuerlich MIT obligatorischer Weihnachtsmuetze um diese Zeit. Fuer mich gabs mal wieder das typische Fruehstueck: Brot mit Avocado & Pfeffer und ne Mango. Lecker!!!
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| Charly der ausgestopfte Weihnachtswasserbueffel... :) |
Mit vollen Baeuchen aber ein bissi gestresst, weil TomTom es eilig hatte, gings weiter zu unserem Hauptstop fuer den Tag, den Edith Falls. Das war ein Wasserfallsystem mit riesigem Rockpool mit eingebautem Stroemungsbecken, das einen so richtig Schwung mitgegeben hat. War ein bissi spannend beim ersten Mal wo die grossen Steine im Wasser sind, aber wir haben es alle gut und ohne Verletzungen ueberstanden! Das war echt genial. Wir hatten dort beim rumschwimmen echt unseren Spass und das gegen die Stroemung schwimmen hat uns auch ein wenig gut getan beim Munter werden und Energie verbrauchen. Beim Marsch rauf zum Pool haben wir auch die groesste Spinne bislang gesehen. PFUIIIIIII!
Dort auf dem Campinggelaende konnte man auch duschen (HERRLICH!) und dann gabs auch schon Mittagessen- mal wieder Sandwiches... hurra. Und dann gings auch schon weiter nach Katherine. Heute war eindeutig der Tag mit den wenigsten Fahrkilometern auf dem ganzen Roadtrip den Stuart Highway runter. In Katharine konnten wir nochmal zu Coles gehen (mehr wasser kaufen!!!) und einen Alkoholshop besuchen.
Da Katharine schon das Ziel fuer den Tag war, gabs dann hier einen Haufen an Programm, das man machen konnte: Bushwalk fuer 3 Stunden mit einem Rockpool am Ende (NEIN DANKE, genug Bushwalk und genug Rockpools, das hatte ich die letzten 3 Tage schon), Rundfahrt durch die Katharine Gorge fuer 58$ (Schifffahrt durch ne Schlucht...) und – das war eindeutig die beste Alternative fuer mich: Aboriginal Cultural Experience with Top Didj und Manuel fuer 20$ und eine selbstgemachte Aboriginie Zeichnung. Das war auch die beste Entscheidung, denn Manuel war so genial. Er hat uns soviel erzaehlt und dann immer Music for Thinking am Didgeridoo gespielt, wenn wir gemalt haben...Wir haben eben selber ein Masterpiece gezaubert, Feuer gemacht und den Speer geworfen. Und er hat uns viel ueber sich und seine Familie, sein Leben, seine Walkabouts usw erzaehlt. Muss sagen, diese 3 Stunden bei Manuel zaehlen wirklich zu den interessantesten Stunden dieser Reise.
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| Manuel unser Lehrmeistern |
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| Wir konzentriert beim Arbeiten |
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| Entstehung eines Gemaeldes - Stufe 1 leeres Canvas |
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| Stufe 2 - schwarzer Rahmen und Konturen... |
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| Stage 3 - Weisse Rahmen |
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| Stage 5+6: White & coloured stripes |
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| Stage 7 - Mistake Corrections, Pic corrected and finished! |
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| Me and the artist |
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| Feuermachen auf original Art.. |
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| Speerdemonstration |
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| Anna auch will :) |
Irgendwann war dann TomTom wieder da und hat uns abgeholt, damit wir uns auf den Weg zum unserem letzten Programmpunkt fuer heute machen konnten: einem Walk zu einem Aussichtspunkt, damit auch wir die Katherine Gorge sehen koennen! Und da es vorhin ein kleines Gewitter gegeben hat, waren wir gluecklich und konnten einen wunderbaren Regenborgen ueber der Schlucht bewundern. Herrlich war das!!! Ein schoener Abschluss fuer den Tag!
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| ...und am Ende des Regenbogens... |
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| Blick in die Katharine Gorge |
In unserem Camp hatten wir heute als Badezimmergenossen gruene Laubfroesche, die uns beim Duschen ganz genau beobachtet haben. Jess und ich haben uns die ganze Zeit gefragt, ob wir einen kuessen sollen, vielleicht is ja einer ein Traumprinz?! :)
9.Dezember 2010
Wake-up Time war mal wieder 04:45, damit wir auch frueh wieder loskommen. Heute war der groesste Roadtrip Tag mit beinahe 700km, die gefahren werden wollten. Trifft sich gut, denn wir waren eh alle schon super muede. :)
Nach gut einer Stunde Fahrt waren wir bei den Mataranka Thermal Pools, warme Quellen, die die Soldaten im 2. Weltkrieg entdeckt haben als deren persoenliche SPA Pools. Da die Admiraele damit net einverstanden waren, haben sie die Pools gleich mal fuer den Eigengebrauch beschlagnahmt. Begruesst wurden wir bei den Pools gleich mal mit dem lecker Geruch nach Schwefel altbekannt und immer noch nicht geliebt. Da es vor Ort keine Duschen gab, um das Schwefelwasser wieder abzuwaschen und ich keinen stinkenden Bikini im Bus haben wollte, hab ich drauf verzichtet ins Wasser zu gehen und hab stattdessen mit Jess und Klaus (unserem 2. Oesi) Sprungfotos gemacht und einen Minifrosch entdeckt. (leider sind alle die Fotos beim Klaus auf der Kamera, denn ich hab meine Kamera im Bus vergessen...) Der Frosch war so gross wie mein Zeigefingernagel! Ich hoffe ich bekomme die Fotos bald, dann kann ich sie nachreichen. Die anderen sind in den Pools unter anderem auch Schnorcheln gegangen, denn da konnte man Longneck Turtles in freier Wildbahn sehen.
Als alle fertig waren mit Plantschen konnte unsere Fahrt den Stuart Highway runter froehlich weitergehen. Nach weiteren 1 ½ Stunden Fahrt (wie praktisch, dass sich die Roadhouses genau in diesen Distanzen etabliert haben...;)) sind wir beim Roadhouse in Larrimah angekommen, das auch als das PINK PANTHER Motel bekannt ist. Es heisst net nur so, weil es jetzt pink angestrichen ist, nein der Name hat eine ganz besonders tolle Geschichte: Irgendwann wurde vom Regen ein Riesenloch ausgeschwemmt, dass nach besagtem Regen wie ein kleiner Teich ausgesehen hat. Wie die Ozzies so sind, machen sie erstmal ne kreative Loesung bevor sie das Loch beseitigen. Damit nicht nochmal jemand in das Loch faehrt und das Auto versenkt, weil das Loch tiefer ist als gedacht, haben sie dann ein Pink Panther Stofftier auf nen Liegestuhl gesetzt, ihn ne Rute in die Hand gedrueckt und ihn angeln lassen. Dann eines wunderschoenen Tages in der Frueh, war das Stofftier verschwunden, keiner wusste wohin oder warum. Die Besitzer des Roadhouses haben auf die Wiederauffindung des Stofftiers dann sogar den Finderlohn von einem Bier (oder so) ausgesetzt und siehe da, der Panther wurde wiedergefunden. Und dies hat sich dann zu einem Spiel unter den Road Train Fahrern ausgewachsen, die den Stuart Highway regelmaessig rauf und runter fahren. Der Pink Panther wurde zurueckgebracht, gestohlen und wiedergefunden. :) auch net schlechtes Marketing auf einem fast 3.000km langen highway. :) SO macht man das um im Gespraech zu bleiben! :)
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| The Pink Panther Roadhouse... :) |
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| wie gesagt, Marketing Genies dahin aus! |
Die derzeitigen Besitzer haben einen riesigen Pink Panther vor die Tuer gesetzt und einen kleinen Mini(streichel)zoo im Hinterhof. Dort haben sie unter anderem zwei Salties, die wohl irgendwie faelschlicherweise ihren Weg von Darwin da herunter gefunden haben, drei Emus, die einfach zum Schreien sind und sonst ein ziemliches Pottpurri was so in Australien kreucht und fleucht: Wallabies, die Schnuersenkel lieben, unzaehlige Papageien, Kakadus, Schlangen, Spinnen, Schildkroeten, Echsen usw.
Ich kann vermelden: ich habe die Phytons, die sie dort haben auch angefasst! Ja so tapfer war ich. (naja sie waren auch noch sehr klein...aber dennoch... ) Die Haut greift sich soooo sagenhaft weich ein...irre!!!
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| ein neugieriger Teil des Potpurris... :) |
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| der ekeligste Teil, aber sehr weich... |
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| Die Emus.. I LIKE! |
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| A Long neck turtle... auch gesammelt |
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| ...und zu guter Letzt...das Baby krokodil |
Nach dieser tierischen Pause, ging unser Roadtrip Richtung Sueden weiter. Und ich sag euch die Landschaft war sehr schoen. Net, weil die Vegetation so toll war, nein...sondern weil man unendlich weit gesehen hat. Da war einfach nix, dass dieses riesige Gebiet fuer die Augen begrenzt und damit fuer den Verstand erfassbar gemacht hat. Unendliche Weiten... Jetzt versteh ich auch erst, was mein Reisefuehrer damit gemeint hat, wenn er in den ersten Zeilen schreibt: Die fuer einen Europaer unendlichen Weiten lassen einem den Mund offenstehen und ueberfordern den Verstand. JA definitiv!!! Man hat keinen Begriff wie weit man eigentlich sieht. Ueberhaupt net.
Unseren Lunch Stop (ihr habt das Gefuehl ich bin schon einen ganzen Tag unterwegs bei allem, was ich euch schon erzaehlt hab? Well... ging uns net anders und dabei waren das „erst“ 7 Stunden) haben wir in der herzigen und sehr ueberschaubaren Ortschaft von Daly Waters gemacht. Klingt net aufregend, aber ich kann euch mindestens 3 Gruende sagen, warum es Sinn macht dort stehen zu bleiben, wenn man schon in die Gegend kommt:
a) Der „Stuart-Tree“: Also der Stuart Highway ist ja nach einem Herrn Stuart benannt (das war jetzt bestimmt schwer zu erraten..;)), der versucht hat, eine Verbindung zwischen dem Sued-und dem Nordufer Australiens zu finden. Fuer die Telefgraphen Leitung, die endlich ein bissi Leben in diese Gegend bringen sollte. Um den Idealen Weg zu finden, musste ebendieser Herr Stuart drei Anlaeufe seiner Tour starten. Ingesamt war er 33 Monate (wenn ich mich jetzt nicht total schief erinner) unterwegs, um seinen Traum von einer Verbindung von Nord-und Sued zu finden. Er hatte dabei auch einige unschoene Erlebnisse mit Aboriginies (das hat ihn auch mal zum Umkehren gezwungen), aber er hats geschafft. Einmal mit Pferd (die sind dann allerdings verdurstet), dann mit Kamel (macht sinn!)... aber es hat geklappt! (darf ich an dieser Stelle mal wieder sagen, dass das noch wahre Visionaere waren?! Und das es zu dieser Zeit noch so viel unerforschtes Gebiet gab, wo man sich betaetigen konnte??? Und ja ich hab ne Sinnkrise, dass schon fast alles (bis auf Mikromolekularbiologie, Tiefseekunde und Astronomie) erforscht ist, und man kaum mehr ein neues Gebiet findet... )
Auf seinem Weg in den Norden hat Herr Stuart wohl offensichtlich auch bei einem Baum gecampt, der nun der Stuart Baum heisst, der angeblich (also wir haben mir einiger Fantasie mindestens 3 in Frage kommende Stellen gefunden) ein von Stuart selbst eingesritztes „S“ aufweist. :) Kann man glauben oder nicht, war auf jeden Fall lustig.
b) Danach haben wir noch beim ersten Internationalen Flughafen von Australien halt gemacht und versucht bei einem Vollbeschleunigungsmanoever auf der mit Termitenhuegelkies gebauten Start-&Landebahn unseren Bus in die Hoehe zu bringen. Der Flughafen war international beim ersten Versuch von Australien nach England zu fliegen. Um vorm Ueberflug nach Asien nochmal vollzutanken, musste der Pionier noch einmal in Daly Waters landen. Da er dann nach Asien geflogen ist, war der Flughafen I N T E R N A T I O N A L. Genial oder? Heute wird der Flughafen nur mehr fuer das Royal Flying Doctors Service genutzt. Die Landebahn ist noch original und wie wir wissen, ist der Termitenhuegelkies einfach unzerstoerbar. :) Dort sichtbar war uebrigens auch noch ein uraltes QANTAS Logo. Wie lustig. Ach ja...weiss einer von euch wofuer Q A N T A S eigentlich steht??? (ehrlich sein und net Googlen... bin gespannt wer als erstes die Antwort als Kommentar postet! :) Und viiiiiiielleicht gibt’s dann ein kleines Mitbringsel... :))
c) Der beste und letzte Grund warum Daly Water so bekannt und charmant ist, ist das Daly Waters Pub. Ein total verruecktes Roadhouse, in dem Leute alle moeglichen Sachen als Erinnerungen zuruecklassen und dann Jahre spaeter wiederkommen, um es wieder zu finden oder die T-Shirts von Leuten zu finden, die es vor Jahren mal dort zurueckgelassen haben. Ich hab auch dort was zurueckgelassen, mein tuerkises Hals/Armband, das ich mir an der Ostkueste gekauft hab. Ich habs direkt neben den pinken Cowboy Hut auf dem Bueffelgeweih gehaengt. Da das Pub ueber so besondere Arten, wie den Thong Tree und so weiter verfuegt, lass ich in diesem Fall einfach die Bilder sprechen! Viel Spass!
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| Geldsammlung |
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| Sogar noch gueltige Bankomat Karrten und Fuehrerscheine findet man hier... |
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| Wer nimmt seine Nummerntafel aus DE fuer hier mit?! |
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| ein sehr seltenes Exemplat des Thongtrees. |
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Das Tuerkise hab ich da hingehaengt... :)
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eine Sammlung lauter Kuriositaeten...
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Auch an Hunde wurde gedacht...
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Fuer den Nachmittag stand der groesste Teil der Fahrt an. Damit wir net an Langeweile sterben (was aber net passieren haette koennen, denn wir waren alle ziemlich muede), hat TomTom mit uns Trivia gespielt. Wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt (grob: vordere Haelfte des Busses gegen die hintere Haelfte), mit Namen versehen (Great Whites vs. Salties) und dann mussten wir auch schon Fragen zu Australien beantworten. Unter anderem: welches Land hatte das erste Skiabfahrtsteam? FALSCH es is net Oesterreich, net die Schweiz, net Norwegen, nicht Finnland oder Schweden und schon gar net unser grosses Nachbarland... nein... es war AUSTRALIEN! Konnte das denn einer ahnen?!
Kurz vor unserem Tagesziel, mussten wir noch einmal in den verruecktesten Partybus ueberhaupt verwandelt werden, weil wir einen Typen in einem Adventure Tours Australia Lager mit viiiiiel Energie versorgen mussten. Das war ne ziemliche Hetz und der zweite ATA Bus, der gleichzeitig in diesem Lager angekommen ist, hat sich bestimmt gedacht, hier spinnen alle. :) War aber lustig!!! :)))
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| Die beiden Duffman Partymaeuse |
Unser Nachtlager haben wir dann etwa ne Stunde weiter suedlich aufgeschlagen in JUNOs Horse Farm. Dort hatten wir kein Licht in den Duschhuetten nur so Lichterketten, damit keine Insekten kommen, die Froesche anlocken, die wiederum Schlangen in die Duschhuetten locken wuerden. Logische Kette oder? Auf jeden Fall haben wir im romantischen Halbdunkel geduscht, was sicher net schlecht war, fuer unsere Nerven!:) Das mit der Schlange wollten sie uns auch lang net sagen, erst nachdem wir den Wunsch geaeussert haben, dass wir gerne draussen schlafen wuerden, bekamen wir die Info, dass es hier net so der beste Plan ist, da sie hier vor kurzem die Western Brown Snake mitten im Lager hatten. (und Schlangen sind Terretorial... also die kann wieder kommen... ;))
Na dann gute Nacht!
10. Dezember 2010
Der Tag hat frueh und vor allem regnerisch Kalt begonnen. Man hat jetzt schon gemerkt, dass die Tropen im auslaufen waren und somit wars bei Regen gleich schoen kuehlt... (aber darueber wollt ich mich jetzt nicht beschweren!:)) Fuer manche Leute hat der Fruehe Start (04:45 Tagwache) auch gleich eine Schlangenartige Ueberraschung bereitgehalten. Ich bin ueber die kleine Schlange etwa 3 mal drueber gestiegen, ohne sie ueberhaupt zu sehen, waehrend Jess sie gleich beim ersten Mal gesehen hat. :) Also... manchmal hat es was fuer sich in der Frueh ein bissi blind zu sein. :)
Erste Station des Tages waren die Devil Marbels... auch Fotos, die ich im heftigsten Regen hab. :) warum soll ich mit einer Gewohnheit brechen so kurz bevor es fuer mich nach Hause geht? :) Die Devil Marbels sidn eigentlich nur Steine, die bei einer Plattenbewegung aufgeschoben wurden und anders errodieren, als das Gelaende drum herum. Schauen wirklich beeindruckend aus. Gerade weils geregnet hat, nehm ich jetzt einfach mal an! :) Warum die Dinger Devil's Marbels heissen ist auch schnell erklaert! Die Dinger sind meistens rund (marbels oder auf deutsch Murmeln) und den Zusatz Devils haben sie erhalten, weil in diesem Gebiet eine Pflanze waechst, die so aehnlich aussieht wie Gras, aber mit Widerhaken versehen ist und wenn die Schafe das Zeug gefressen haben, waren sie am naechsten Tag an innerer Verblutung verstorben. Tja... am Anfang wussten das die Schaefer ja net, daher sind die Steine gleich in Verruf gekommen. Uebrigens, weil wir beim Stichwort Schaf sind: Ich hab in Neuseeland bei weitem mehr Schafe gesehen, als hier in Australien, dabei ist Australien von “Die Dornenvoegel” doch soooo Schafzucht gepraegt. Aber ich hab keine einzige Schaffarm gesehen (und ich bin viel herumgefahren!), keine Weide voll mit weissen knaeueln...nix... WO SIND DIE GANZEN SCHAFE?!
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| Apple Split Rock |
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| jetzt mit Anna |
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| noch ein paar Wackelsteine... |
Weils immer noch aus Kuebeln geregnet hat und meine Regenjacke seit den Whitsundays das Praedikat super Wasserdurchlaessig traegt, hat die jetzt auch nix gebracht und ich war auf die Haut nass. :) Irre. Aber naja so gings den meisten.
Als wir wieder im Bus waren, wirft uns TomTom zwei Rollen Alufolie zu und meint: ich tu das jetzt fuer euren Schutz. Wir wollen euch ja net als leere Huellen nach Hause schicken. Ich warne euch vor, sie sind schon da, wir konnten es der Welt nur noch nie sagen.... DIE ALIENS!!! Schuetzt euch und euer Hirn davor...” Kicher!!! Die Frau hat so nen Knall, aber … weil ich vorhin schon mal ueber die Marketingstrategien der australischen Roadhouses gesprochen habe: auch Wycliffe Roadhouse hat einen Marketingschmaeh fuer sich in Beschlag genommen: UFOs. In dieser Gegend gibt es wohl die meisten Ufosichtungen von Australien und das is somit auch das beherrschende Thema dieses Roadhouses! Auch hier sind glaub ich Fotos einfach am Besten geeignet... :)
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Naja so wird man in Wycliffe begruesst... die Aliens haben schon die Ueberhand genommen...
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Kontakt wird aufgenommen... SIE KOMMEN!
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Sie haben noch ein wenig Angst vor mir, aber das wird schon noch!
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Fuer den naechsten Abschnitt unserer Reise hat sich TomTom was ganz spezielles fuer uns einfallen lassen: Zuerst mussten wir aus einem Minties Papier die laengstmoegliche Papierschlange reissen (da wars mal ganz schoen lang ganz schoen still im Bus, so konzentriert waren wir alle!!!) - brauch nicht zu sagen, dass die laengste Kette Punkte fuer das Team gebracht hat, aus dem sie gekommen ist. :) (jaja die Laenge zaehlt manchmal doch...)
Dann gabs erstmal Lunch in Barrow Creek Hotel. Auch ein Roadhouse, so aehnlich wie Daly Waters, die Leute lassen Dinge zurueck, um eine Erinnerung dort zu haben. Hier ist es aber ein bissi spezieller, der Besitzer liebt es, Dinge aus den Laendern zu sammeln und hat die auch in Mappen, fuer jedes Land eine eigene. Und er hat auch eine kleine aber feine Mappe fuer Oesterreich!!! FREU!!! Und von mir hat er jetzt auch was, ich hab ihm den Text unserer inoffiziellen Hymne aufgeschrieben. Das hat mich ganz schoen viel Zeit gekostet, musste ich doch staendig nachhoeren... jaja ich weiss...schande!!!aber war echt super! Und zum Essen gabs Burger! Hurra!!! Lecker. Da das der letzte Stopp unserer Tour war, hat TomTom alles Essen, was uebergeblieben ist, den lokalen Aboriginals gegeben. Fand ich echt super, die haben sich drueber gefreut und sonst wirds immer nur weggeschmissen. Echt gut so!
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Kann sich noch jemand an diese Waehrung erinnern?
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die etwas scheuerlichen Sammlungen....
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Viiiiel Wert... :)
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Bevor wir in Alice wirlich angekommen sind, haben wir auch noch einen Stop beim tollen Alice Springs Einfahrtsschild gemacht, an das kann ich mich allerdings net so richtig erinnern, denn die Desinfektionstuecher von TomTom haben mir meinen Geist benebelt. Es gibt allerdings ein Beweisfoto:
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Wir uns das Schild von Alice Spring
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Den Abend in Alice haben wir dann mit einem Abschiedsabendessen von unseren beiden Guides begangen und eigentlich wollten wir auch fortgehen... Dummerweise haben mich meine beiden Handflaechen allerdings voll fertig gemacht (jede Bewegung war ein Graus... ich weiss gar nimma wie ich gegessen hab) und somit bin ich ins Bett gefallen. Ausserdem wollte ich fuer den naechsten Tag fit sein, denn da sollte es endlich los gehen zu meinem Highlight... dem ULURU!!! :)