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Dienstag, 23. November 2010

Great Ocean Road oder... wie mich Regen schon kalt laesst und warum ein Bus mit lauter Deutschen eine Spassfreie Zone sein kann... :)

EDIT: aus irgendeinem Grund gibts heut leider keine Bilder. Er will mich einfach keine Bilder hochladen lassen... :( Ich hols so bald wie moeglich nach!
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Hallo meine Lieben!

Wie versprochen, kommt hier ein weiteres Update zu meiner Reise und wir knuepfen dort an, wo ich beim letzten Mal aufgehoert habe- der Reise auf die Great Ocean Road.
Abreisetag war der 30. Oktober 2010 und das mal wieder richtig frueh. Abholung war um 06.30 und das hiess mit Zusammenpacken um 05.30 aus dem Bett fallen. Aber naja... muss doch sein, wenn man sehen will. :)

Der Tag hat mich begruesst mit Regen.. ganz super. Das erfreut natuerlich kein Reiseherz vor allem net, wenn es am Vortag noch 28GRad und strahlenden Sonnen(brand)schein hatte. Die Kopfschmerzen vom Vorabend haben allerdings schon angekuendigt, dass irgendwie ein Wetterumschwung kommen wird, haben sie mich doch den ganzen Abend lang gequaelt.

Endlich kam ein Bus, der mich abgeholt hat und naja ich war nach ein paar Asiaten die erste die eingestiegen ist. Hab mich schon gewundert, warum niemand Gepaeck mithatte, wars doch ein 3 Tages Trip. Auch mein Fahrer war ein bissi verunsichert und hat nochmal nachgesehen, ob ich eh richtig bin. Aber JA ich war richtig und wie sich herausgestellt hat, werde ich dann den Bus wechseln. Beim naechsten Stop ist noch Lis und Thomas eingestiegen, die auch beide Taschen mithatten (endlich) und die auch die 3 Tagestour gebucht hatten. Mit denen wars auch gleich richtig lustig, vor allem, weil Lis so eine wirklich aufgeweckte Hollaenderin war. (hab ich schon mal angemerkt, dass ich mich eigentlich laufend Dutchis auf der Reise begleiten und ich das wirklich super find??)

Nach einiger Zeit Fahrt und nem kurzen Schlaf gabs ne Fruehstueckspause im Regen. Kaffee und Tee wurden vom Fahrer aufgestellt und dann haben wir mal im Regen getrunken. War ziemlich witzig. Naja und dann ging die Fahrt weiter zum Brambuk Cultural Center. Dort gabs Aboriginal Geschichte usw. zum Entdecken und was noch VIIIIIIEL wichtiger war: FREILEBENDE ECHTE KANGURUS! Dort haben wir uns dann natuerlich erstmal ne gute Halbe Stunde aufgehalten und Fotos gemacht. War wirklcih toll quasi gleich am 3. Tag meiner Australien Reise schon freilebende Kaengurus zu sehen, haben mir doch andere erzaehlt, dass sie in ueber 4 Wochen NIE Kangurus gesehen haben. Also... LUCKY me! :)

Dann gings ins Brambuk Cultural Center – ein Aboriginal Cultural Center, dass wirklich interessant war. (leider haben wir uns ein bissi zu lang mit dem Shopping Teil aufgehalten und haben so nicht alles aus dem Cultural Teil sehen koennen. Aber zumindest hab ich meinen kleinen Koala als Maskottchen fuer die Australienreise gefunden. Ich find den wirklich suess und naja soll mir ein bissi glueck bringen.

Danach gings weiter zum Mittagessen in der Stadt Brambuk. Leider war das Essen alles andere als gut, und ziemlich teuer. MIST. Naja... nachdem wir das hinter uns gebracht haben, sind wir in den Grampians Nationalpark gefahren. Weder bei den Balconies noch bei den anderen Lookouts hatten wir Glueck und das einzige was wir gesehen haben, war Nebelsuppe und quasi die Milchstrasse. (aber seht selbst).

Nach mehreren Versuchen haben wirs dann doch aufgegeben und unserer Busfahrer hat uns unten in der Stadt aus dem Bus geworfen, damit wir auf den 3 TagesTourbus warten, der angeblich gleich nach uns kommt. (wir haben den Bus und den Fahrer auch schon bei unserem Stopp beim Wasserfall getroffen....aber er wollte weder uns noch unsere Rucksaecke nehmen...)

Also...das hiess fuer uns: 2 Stunden in der Naesse warten. Nach einer Stunde sind wir dann wieder in das Mittagessenscafe marschiert und haben uns dort bei Heisser Schokolade und einem guten Spiel „Hosen runter“ aufgewaermt. Knapp 2 Stunden spaeter hat es dann der Busfahrer John auch endlich geschafft wieder in die Stadt zu kommen und uns aufzuklauben. Und ich muss sagen, der Bus war totenstill als wir eingestiegen sind... ein voller Bus, und der war sooo leise, ohne Musik, ohne Gespraeche ohne alles. Naja Lis und ich haben uns nicht unterkriegen lassen und hatten halt mal unseren Spass an Board... eigentlich haben wir uns die ganze Zeit drueber abgekekst, dasss keiner ein Gespraech fuehrt. :))) Mit einem Umweg ueber einen Bottleshop gings endlich in unsere Unterkunft, die uebrigens super gemuetlich war (auch ohne warmes Wasser) Dort hatten wir dann ein bissi Zeit um zu quatschen und die anderen kennenzulernen. Und mit uns haben sich Melina und Ines, zwei ganz liebe Maedls aus Deutschland das Zimmer geteilt und wir haben uns gleich blendend verstanden. Hatten gleich viel zu bereden wir vier Maedls, bis unser Oberklugscheisser der Truppe dazukam... und dann Lis auf Deutsch die ganze Zeit angelabert hat. Naja.. irgendwie komisch, wenn er weiss, dass sie eine Dutchi is... aber gut., der Typ war manchmal net ganz da. Das war wirklich anstrengend. Den Abschluss des Abends hat das Abendessen kochen, Kartenspielen und quatschen ausgemacht.

31.Oktober 2010

Der Start war relativ gemuetlich in der Frueh, leider nur mal wieder verregnet, was soviel heisst, wie dass mal wieder eine Tour gestrichen wurde, dich ich gern gemacht haett. Und zwar den Pinnacle Lookout. Schoener mist! :( Wir waren alle ein bissi zerstoert deswegen... :(

Stattdessen haben wir allerdings einen sehr coolen Morgenspaziergang gemacht, SEHR FRUEH, und das frueh war gut, denn wir haben jede Menge einheimischer Tiere gesehen: Kaengurus, Wallabies, Deer (net ganz so einheimisch), Kookaburra (the laughing bird), EMUs (BOAH!!!!) und Kakadus. Ein Wahnsinn war das!

Der Tag stand grundsaetzlich unter dem Motto „GREAT OCEAN ROAD“ wir sind diese Kuestenstrasse langgefahren und haben uns die unterschiedlichen Steinformationen im Sandstein angesehen: die London Bridge, Loch Ard Gorge (da gibt’s ne Geschichte mit Schiffstrandung dazu.) und schliesslich und schlussendlich auch die beruehmten „12 Apostel“. Naja tatsaechlich sind es ja keine 12 mehr sondern nur mehr 8, der Rest wurde schon vom Regen und Meer weggespuelt. Schade,... aber da wir ja mit dem Wetter super beguenstigt waren (*grins*) haben wir halt einmalige Bilder mit einem grauen staftt blauen Hintergrund.

Naja... fuer diesen Tag lass ich lieber die Bilder sprechen. Is nur so, dass wir leider kein sonnenuntergang bild haben, weil unser Guide lieber ins Hostel wollte um seinen Halloween Abend Wein zu trinken. Wir haben unseren Halloween Abend damit verbracht, dass wir stundenlang in immer wieder wechselnden Besetzungen „Hosen runter“ gespielt haben. Maaaah werd ich alt.... oder wir waren einfach so coooool, dass wir auch so unseren Spass hatten und dann todmuede ins Bett gefallen sind... :)

1. November 2010

Auch heute gabs wieder einen fruehen Start mit dem ewig faden und gleichen Toastbrot. Snief. Ich will wirklich bald mal richtiges Brot essen... freu mich einfach nur auf Bauernbrot mit guter Rinde..

Das fruehe Aufstehen war aber jede Minute wert, denn unser erster Stop an diesem Tag war der „OTWAY TREE TOP WALK“. Ein Regenwald, der eigentlich noch Aboriginies gehoert und ein Rest des alten Gondwana Regenwalds ist, der im Sueden von Australien noch Bestand hatte,... - bis die Europaeer gekommen sind... Danach wurde die Abholzung gestartet und damit auch die Vernichtung vieler Lebensraeume...net nur fuer Tiere sondern auch fuer die lokalen Aboriginies. Dieser kleine Rueckzugsort hatte trotzdem noch Bestand und wird jetzt zur Aufklaerung der Leute genutzt. Und er ist ein wunderschoener Ort. Ach ja... um in die Baumspitzen zu kommen, wurden Metallstege zwischen die Baeume gebaut. Sie wirken unaufdringlich und machen alles zu einem wunderbaren Erlebnis. Normalerweise geht man so auf etwa 30m Hoehe...an einem Punkt kann man bis auf 47m raufgehen und selbst da is man noch lang net in den Spitzen der meisten alten Eukalyptus Baeume. Angekommen. (werden so um die 100m hoch!!) War ein wirklich sehr beeindruckender Marsch, auch wenn es mal wieder geregnet hat im REGENwald. Seufz. Melina, Lis und ich haben uns besonders viel Zeit zum Geniessen und Philosophieren gelassen und sind natuerlich genau in einen Megaregenwaldplatsch gekommen. Das war net so der Hammer, weil wir ziemlich schnell ziemlich nass waren. Wir hatten gluecklicherweise genug Zeit um ein wenig aufzutrocknen am offenen Feuer in der Cafeteria. Hier einige Fotos... was mich natuerlich wieder am allermeisten beeindruckt hat, waren die Baumfarne von oben.

Am Weg zurueck nach Melbourne sind wir noch bei dem bekanntesten Surfer Beach vorbeigekommen: Bells Beach. Davor gabs noch die Koala Cove mit viiiiiiielen putzigen Koalas und Papageien, die sich normalerweise von der Hand fuettern lassen, diesmal waren sie aber leider voll angegessen, weil sie ja das ganze lange Wochenende lang von den Campern gefuettert wurden. Wir hatten einen Koala, der auf einem Eukalyptusbaum gesessen ist und uns genuesslich und ein bissi schadenfroh dabei zugesehen hat, wie wir ihn fotografiert und bestaunt haben. :)

Und dann gings auch schon zurueck nach Melbourne. Nach dem Einchecken in St. Kilda (angeblich ein schoener Bezirk in Melbourne) haben sich Lis und ich wieder getroffen um gemeinsam essen zu gehen und auch ein bissi auszugehen. Da wir uns net trennen wollten, hat Lis bei mir uebernachtet, da ich ja auch ein Doppelzimmer fuer mich allein hatte. Das war uebrigens eine sehr gute Entscheidung, wie sich spaeter herausgestellt hat. Warum? Weil in der Gegend lauter Drogendealer, Huren und deren Zuhaelter waren. Ganz toll. Aber wir waren ja zum Glueck zu zweit. Man hat uebrigens schon gemerkt, dass am naechsten Tag der Melbourne Cup ist, viele Melbourner angetrunken und feiernd.

Dienstag, 2. November 2010

Lis und ich haben uns gemeinsam in die Stadt aufgemacht, um meine Sachen (fuck warum is mein Rucksack schon wieder schwerer???) im Southern Cross Station zu lagern, waehrend wir in der Stadt ein bissi das Melbourne Cup Feeling einfangen wollten. Melina und Ines, die beiden deutschen Maedls, hatten unsagbares Glueck und haben noch Karten fuer das Melbourne Spektakel bekommen. Lis und ich haben uns stattdessen die Huete und Federn unterwegs angesehen und ein bissi shopping erledigt. Wir haben uns ziemlich underdressed gefuehlt. Ziemlicher Mist. Aber wir waren dann erfolgreich Outdoorklamotten shoppen, vor allem weils mal wieder geschuettet hat. Und dann hats auch schon 12h geschlagen und ich musste zurueck, meine Sachen ausloesen und ab gings zum Flughafen, um nach Tasmanien ueberzusetzen. Und da geht mein Abenteuer weiter... (und das im naechsten Text! :)))