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Montag, 29. November 2010

Tasmanien – oder warum mich eine kleine Insel ganz unerwartet vom Hocker gehauen hat! (Part 2)

Muss die Fotos jetzt leider immer verkleinern bevor ich sie hochladen kann... das dauert auch nochmal ewig! Also ich fueg die Fotos jetzt so haeppchenweise ein! HIer zumindest mal vom ersten Tag!

Von den Fotos sind auch einige von Melian fotografiert, die sie mir dankenswerterweise zur Verfuegung gestellt hat! (auch im Teil 1 sind schon Fotos von Melina) DANKE meine Liebe!
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Freitag, 5.November 2010

Guuuuuten Morgen Strahan!!! Eine fruehe Tagwache (mal wieder 06:20) damit wir mit Anziehen, Packen, Fruehstuecken und alles wieder wegraeumen weiterkommen. Nach dem Fruehstueck hat Greg eine Ueberrachung fuer uns: Wir gehen eine Runde Mountainbiken! HURRA!!! Morgensport! Hurra! Erstes Ziel waren wunderschoene Wasserfaelle in der Naehe von Strahan Hafen. Die Fahrt dorthin hat uns durch einen von mir so geliebten Regenwald gefuehrt...herrlich!! Kann ein Tag den schoener beginnen??? :) Nach einer ausgiebigen Fotosession bei den Wasserfaellen gings wieder raus Richtung Stadt und dort sind wir dann einmal durch die Stadt geduest (haben ziemlich Aufsehen erregt...:)) und als Abschluss haben wir uns in der Saegemuehle besagte Huon Pine Untersetzer gekauft. Ich hab die dann in meine Tasche gepackt und das Aergste ist wirklich wie stark dieses Oel riecht. Meine Tasche hat den ganzen restlichen Tag danach gerochen!!!
Yihaaaa Mountainbiking in der Frueh!
Guten Morgen Strahan!!!

Nachdem alle mehr oder weniger langsam zu unser Basis zurueckgefunden haben, gings im Bus weiter zu Hell's Gate, dem alten Hafen zu den Gefaengnissen in Tasmanien. Die Gefangenen, die aus England hierher verschifft wurden (oder auch die ohnehin schon straffaelligen Straftaeter, die sie auch in Australien nimma halten konnten), haben alle dieser Einfahrt den Namen gegeben. Wir hatten es bei weitem net so ungemuetlich, wir hatten es eigentlich ziemlich cool – wir sind mit dem Bus auf den Strand und am Strand langecruist! Mit super Soundtrack und einem allgemeinen „YIIIIIIHAAAAAAAA!!!!!' Um es mit Gregs Worten zu sagen: „ Adventure is about the risk you wanna take...“ Well und das haben wir gemacht... mit nem Bus und Trailer ab auf den Strand und langgecruist – sooooo geil!! Und der Strand war sooo wunderschoen! Dort am Strand haben wir dann Boomerang werfen gelernt, Fotos von Bus am Strand, Muscheln und Sandformationen usw gemacht. Wir haben sogar Delfine gesehen, die net unweit vom Strand im Wasser gespielt haben.
Die Muscheln an diesem Strand waren uebrigens alle wunderwunderschoen! In den Unterschiedlichsten Farben unter anderem auch alle moegtlichen Blautoene!!! Bin schwer begeistert!
Laessig mit dem Bus am Beach langgecruised
Laaaaanger Strand

Meine Ausbeute
Interessante Sandformationen

Nachdem wir uns irgendwann auch wieder von diesem wunderbaren Strand loseisen mussten (is uns allen net leicht gefallen... :( ) gings weiter zu dem Punkt, wo der Ocean die weiteste Spannweite hat: von dieser Kueste bis nach Patagonien in Suedamerika! Das war echt ein beeindruckender Ort.
The longest Stretch of Ocean
Ich, die Blume und der Ocean
Nochmal...
Der naechste Stopp war unsere Lunchpause in Zeehan, einem Ort, der de facto ziemlich ausgestorben war. Bei den oeffentlichen BBQ Plaetzen waren lauter Muetter mit Kindern und/oder schwanger. Ich denk in diesen verlassenen Gegenden kann man als Frau auch wirklich nur schwanger sein die ganze Zeit. Viel Anspruch kanns dort gar net geben. (hat mich sehr an dieses verlassene Goldgraeberdorf in Neuseeland erinnert... ) Aber unser Essen war ziemlich lecker! Schmeckt halt auch gut, wenn alle zusammen helfen!

Das Tagesziel war der Cradle Mountain National Park. Die Fahrt dorthin war unterbrochen von:
  • einem Buschfeuer Rauchkegel
  • einer Vollbremsung fuer eine Tigerschlange (alle haben grad gut ihren Mittagsschlaf gemacht, als uns Greg mit der Vollbremsung wieder in die Realitaet geholt hat. Und dann hat er die 4t giftigste Schlange der Welt auch noch mit der Hand gefangen – mitten in der Pampa! Zum Glueck hat mir das gezeigt, dass man eine Schlange richtig lang aergern muss, bevor sie wirlich zu beisst. Denn die hat trotz Stecken usw net wirklich zugebissen. Spannend war das!)
    Greg faengt die Tigerschlange
    Closeup
Bei der Ankunft in Cradle Mountain hatten wir das schoenste Wetter fuer herrliche Fotos von Lake Dove und dem Cradle Mountain im Hintergrund. Als ich da so gestanden bin, ist mir vor lauter Freude mein Herzschlag durchgegangen!!! Ein Berg und wir werden da rauf gehen!!! Hurra!!! Nach einigem Nachfragen gabs auch meine Bestaetigung, Cradle Mountain steht am Morgenprogramm fuer den naechsten Tag!!! YEAH!!!
Lake Dove und der Cradle Mountain..da gehts rauf!

Nach einer ausgiebigen Fotosession gings zurueck Richtung Unterkunft, aber unterwegs haben wir noch fuer die Wombats gestoppt. Mei, sind die Vieher herzig!!! So kleine Kuscheltiere, die einem einfach sofort ans Herz wachsen. Auch Beuteltiere, nur haben die eine Besonderheit: Der Beutel oeffnet sich net wie bei Kaenguru und Koala nach vorne sondern nach hinten, d.h. Wenn der kleine Wombat seinen Kopf rausstreckt schaut er direkt zwischen den Hinterfuessen seiner Mama auf die Welt. :) Die Wombats waren relativ entspannt und haben es ueber sich ergehen lassen, dass sich da etwa 20 Leute neben sie setzen und ein Foto machen. Beuteltiere kann man auch streicheln, allerdings ausschliesslich am Ruecken. NIE NIE NIE den Kopf oder die Ohren eines Beuteltiers anfassen – das moegen sie gar net. Sonst bringt sie aber nix aus der Ruhe! Mei...die Kuscheltiere waren echt herzerwaermend!
Auf dem Weg zu den Wombats
ich und ein Wombat weibchen
mah so herzig!@
wie ein Teddybaer

Dann gings weiter in die Unterkunft, wo gleich ein Wallaby vor meiner Tuer gesessen ist, dass ich dann mal mit Karotte gefuettert hab. Bis das Abendessen fertig war gabs dann mal ausgiebiges UNO Spielen (mah...soviele Regeln gibt’s auf dieser Welt!) und dann ausgiebiges Essen! :) Kaum, dass unser Guide uns angekuendigt hat, dass es abends draussen immer ein Oppossum Theater gibt, wars auch schon da! :) Also gabs auch noch Fotos mit einem Oppossum, dass wir dann auch noch mit Reis gefuettert haben...die kleine war ganz schoen flink und ziemlich gefinkelt! Angeblich wissen die Tierchen schon, wie die Brotkiste von Adventure Tours aussieht und wenn sie irgendwie in die Kueche kommen, dann mopsen sie die zielgerichtet als erstes. :) Lustig sind die! (und bei weitem net so ne Plage hier, wie sie in Neuseeland sind!).
und da war sie auch schon.. eine Oppossumdame mit VIEL Hunger!
Jetzt auch mit Oppossum auf Kuschelkurs gewesen
Was musste ich lachen, wegen der Tafel und dem was wir gemacht haben... :D
Samstag, 6. November 2010
Fuer mich der schoenste Tag seit langem!!! Endlich wieder rauf auf einen Berg!!! Hurra!!! Gleich nach dem Fruehstueck gings rauf auf den Cradle Mountain. Leider hat er uns net mit strahlendem Sonnenschein begruesst sondern mit Nebel und Wolken. Nur das hat sich ziemlich schnell mal wieder gelegt, als wir losmarschiert sind und langsam aber sicher hat es angefangen aufzuklaren! Hurra! Es gab einfach nix schoeneres als auf den Berg raufzumarschieren! So herrlich und dann die Aussicht ueber Lake Dove und die ganze andere Gegend! BOAH!!! :) Endlich wieder ein Berg! :) Wie gesagt, diese Reise hat mir echt vor Augen gefuehrt, dass ich weit mehr Bergmensch bin, als Wassermensch. (freu mich auf die Berge daheim...WIRKLICH) Und das Coole war: endlich wars nimma so ein ausgebauter Touristensteig, der auf 1m breite komplett betoniert war. Nein...war ein ECHTER Bergweg! Boah wie geil! Und dann gings bergauf! Unterwegs gabs hin und wieder einen Fotostop an einem besonders schoenen Punkt. Als ich dann am Gipfel angekommen bin, ist mir einfach nur ein Juchzer entfahren – vor lauter Freude. (der mit Echo retour kam!) Am Gipfel haben wir unendlich viele Fotos auf Steinen, von Klippen usw geschossen. Das war echt super! Manche waren auch net ganz ungefaehrlich...aber naja, je weniger man nachdenkt, umso weniger passiert! :)
eine der bekanntesten Ansichten des Cradle Mountains (wenn man ihn sehen wuerde) Die Huette im Vordergrund gehoerte einem Oesterreicher (G. Weindorfer), der sich dafuer eingesetzt hat dass dieses Gebiet eine Nationalpark wird! AUSTRIA RULES!
Es beginnt aufzuklaren!
Der Aufstieg
Unsere Bergtruppe
schoen!

Melina und Anna gluecklich am Gipfel
Der Blick ins Tal
Walking sky high
Und es war einfach nur so herrlich auf den Steinen herumzuklettern und die Waerme der Steine unter den Fingern zu fuehlen. Hab auch einen Stein gefunden, von dem ich auch gar nimma wegwollte. Und weil Greg einfach ein klasse Kerl war, hat er uns die Zeit gegeben, die wir wollten am Gipfel und hat net gleich gestresst, dass wir zu einem naechten Punkt muesesn. Der Gipfel war echt das genialste Erlebnis! Wunderwunderschoen! Genial war auch die Aussicht auf alle anderen Berge rund herum und das Verlangen dort jeden zu erklimmen... :)

Auch der Abstieg und der Lunchplatz waren ein Traum.. so wunderschoene Augenblicke... ich kann auch gar net sagen, wie schoen das war. Wir sind ueber Lake Dove gesessen und haben unsere Sandwiches genossen. Was kann es schoeneres geben?

Wieder im Tal angekommen und die anderen, die net auf den Berg wollten, eingesammelt, gings weiter Richtung Devonport. Aber auf dem Weg dorthin gabs wieder eine kleine Ueberraschung fuer uns: einen Stopp in einer Schokoladefabrik. BOAH!!! Die Schoki war so aehnlich zu der Zotterschokolade und es gab natuerlich auch gratis Verkostung! Und sie hatten das bekannte Tasmanische Eis Valhalla – das mussten wir dann natuerlich probieren! Und es war ein Traum! Nur viel zu viel fuer mich. :)
LECKER

Die vier Grazien und ihre Eistueten
Nach dem Suessen Zwischenstopp gings weiter zum Platypus Spotting. (ja wir sehen hier ziemlich viel, was so Australische Tierwelt betrifft!). Wir haben uns alle um den See verteilt um Ausschau zu halten. Nach 45min ist von irgendwo das Bullroaring erklungen und wir wussten unser Crocodile Dundee hat uns einen Platypus gefunden. Bis wir allerdings alle an dem Ort eingetrudelt waren, ist der Kleine auch schon weitergeschwommen. Auch diesmal haben wir auf Greg vertraut und tatsaechlich, das Tier is schliesslich an uns in 40cm Entfernung vorbeigeschwommen und wir konnten es genau unter die Lupe nehmen. Sowas herziges!!!Ein wirklich sehr beeindruckendes Tier und so flink im Wasser. Ganz zu schweigen davon, wie genau er uns gemustert hat, wenn er zum Atmen aufgetaucht ist. Bewegen durften wir uns nur, wenn er gerade unter Wasser war, sonst waer er bestimmt nimma gekommen, wenn wir ihn verschreckt haetten. Wir sind dem Tier auch bestimmt 20min gefolgt. Das war wirklich sehr spannend und aufregend! Bemerkenswert war auch sein Kauen. Jedesmal, wenn er aufgetaucht ist, konnte man ihn kauen sehen...schaut so suess aus mit dem Schnabel! :) Fressen tut er uebrigens kleine Wasserlarven, Shrimps usw was er halt im Schlamm am Ufer so findet, aber nix vegetarisches... ;)
Platypus
Dann sind wir auch schon aufgebrochen in unsere Unterkunft in Devonport: wieder ein eigenes Haus von Adventure Tours mit Blick auf den Hafen von Devonport. Heute abend gabs Pizza zu bestellen. Das war auch ziemlich lecker und in meinem Fall ziemlich scharf, denn ich hab mir natuerlich die „Vulcano Surpreme“ bestellt, die soooo vollgestopft war mit Jalapenos, dass es mir die Schlapfen ausgezogen hat. Die Dichte der Jalapenos pro cm² war einfach zu umwerfend.
alle gut mit Pizza ausgeruestet... meine Pizza zu gut mit Jalapenos...
Das Highlight des Abends war dann aber, dass Greg meine Fingernaegel im Aboriginie Style lackiert hat. :) Das war so ein spass, vor allem weil wir die Brauntoene aus Ton und farblosen Nagellack gemixt haben.
Meine Aboriginie Naegel
Difficult Choice... ;)

Sonntag, 7. November 2010
Start war mal wieder 07:00 bei ziemlcih trueben Wetter. Hat aber auch zur Stimmung gepasst, denn wir mussten ein paar Leute abgeben und haben ein paar neue Leute dazubekommen. Die meisten „Neuen“ waren auch ziemlich unauffaellig bzw haben einfach gut dazugepasst. Die auffaelligsten beiden neuen waren sicher die beiden aelteren Amis: vor allem der Mann war so ein alter vergraemter Griesgram, dass uns das lachen gefroren is, als der in den Bus gestiegen ist. Der hat uns echt alle runtergezogen. Aber naja...wir haben usn dann nach einer gewissen Zeit einfach nimma gekuemmert. Wir haben es wirklich versucht, ihn auch einzubinden, aber er wollte sich ja einfach net einbinden lassen. Als er erfahren hat, dass wir unser Essen selber zubereiten und auch selber abwaschen, ist ihm sein Gesicht gefroren und er war noch brummeliger. (ich brauch wohl net dazusagen, dass er NIE was gemacht hat und sich an nix beteiligt hat und nur gegessen hat – und dann so getan hat, als wenns ihm net schmecken wuerd.) Ueber die Musik, die wirklich moderat war, hat er sich auch laufend beschwert. Sobald wir auch mal zu einem Lied gesungen haben, hat er sich demonstrativ Taschentuecher ins Ohr gestopft. Idiot wirklich. Aber naja... hat uns net weiter gestoert – wir hatten was zum Lachen. Seine Frau hat sich wirklich bemueht, sich einzubinden und war eine ganz liebe.

Unser erster Tagesstop war ein LookOut, damit wir unseren ersten Blick auf Nordost Tasmanien werfen koennen. Bislang waren wir ja an der Westhaelfte Tasmaniens unterwegs, aber net ganz drueben im Westen, denn da gibt’s nur eine Strasse und ein Dorf mit 20 Einwohnern...und dort wohnt unser Guide, weil er auf der Suche nach dem Tasmanischen Tiger ist, der – wenn die Regierung das so will- als ausgestorben gilt. Aber der Tasmanische Westkuestenbusch ist noch nicht einmal ganz von Menschen durchwandert worden, weil er so dicht ist. Und unser Guide hat schon 2 Tasmanische Tiger dort gesehen, daher ist er so begeistert auf der Suche danach. Und das schon ueber 6 Jahren. Ich finde diesen Idealismus SEHR bewundernswert und irgendwie ist Greg fuer mich so ein letzter Indiana Jones unserer Zeit. Viel gibt es ja nimma zu entdecken auf dieser Welt (*HEUL*), aber wenn man mit soviel Vertrauen an eine Sache geht, muss sie einfach irgendwann von Erfolg gekroent sein. Angeblich gibt es einige Sichtungen pro Jahr und Greg hat im Busch (Naehe zu seinem Dorf) ueber 40 Kameras im Wald versteckt. Er muss allerdings auch undercover agieren, denn die Holzindustrie hat natuerlich kein Interesse daran, dass ein eigentlich ausgestorbenes Tier wieder entdeckt wird...haette ja zur Folge, dass der Wald unter Naturschutz gestellt wird... (tja...) Wie auch immer...die tasmanische Westkueste ist auch ein spannendes Gefilde!

Video ueber den wunderschoenen und leider von Menschen ausgerotteten Tasmanischen Tiger

Video vom letzten Lebenden Tasmanischen Tiger in Gefangenschaft, der 1936 gestorben ist (und seit damals gilt der Tiger als ausgestorben) 

Aber wir fahren ja jetzt erstmal an die Ostkueste. Von unserem ersten Lookout aus, konnte man leider net soo viel sehen, weil das Wetter ein bissi trueb war. Macht aber nix weiter, wir haben stattdessen Feuermachen auf Aboriginie Art geuebt. :) das war auch cool.
unser erster Blick in den Osten...


Anna probierts auch mal

Die Lunchbreak haben wir nach einer ruppigen Fahrt durch eine geniale Forststrasse bei Wasserfaellen gemacht, die wir nach einer kurzen Wanderung erreicht haben. Danach haben wir uns Hendl gegrillt und genossen (bis auf Old Grumpy). Noch vor dem Essen haben wir versucht auf den Stein neben den BBQ Platz soviele Leute wie moeglich raufzubekommen (bei 13 war dann auch schluss) und dann war mit geschlossenen Augen von Greg auch noch der Trailer unseres Busses dran... :) Nur da haben sich dann doch net soviel raufgetraut! :)
ueber Stock und stein...

Auf dem Weg zu Ralph's Falls
Ralph's Falls

13 Leute auf einem Stein :)
Und den Trailer haben wir auch bezwungen...

Danach ging die Fahrt weiter Richtung St. Columbus Falls und zu was mein Highlight des Tages sein sollte, einem uuuuuuuuuuuuuralten Gondwana Baumfarnwald. Boah ich sag euch, diese Baumfarne wachsen im Jahr etwa 1cm und die waren bis zu 12-15m hoch. WAHNSINN!!!! Da haett es mich wirklich net erstaunt, wenn mir da ein Dino oder ein Tasmanischer Tiger ueber den Weg gelaufen waer (angeblich gabs da auch ne Sichtung vor ein paar Jahren). Na ich sag euch...keine Ahnung warum, aber die Baumfarne lieb ich einfach. Ich fuehl mich son wohl, wenn die in der Naehe sind. Wahnsinn. Herrlich...
Da lang zum hoechsten Wasserfall!

Die Maedls der Truppe
Geniessen!
Anna kuschelt mit Baumfarn
und hier die Columba Falls
seufz

Nach dem Marsch hin und retour zu den groessten Wasserfaellen Tasmaniens gings weiter zur Bay of Fire. Die heisst so weil die Aborignies da frueher ihre Zeremonien abgehalten haben und immer Feuer angezunden haben UND weil auf den Felsen eine Alge (oder Bakterium?) lebt, die die Felsen rot faerbt. Das war auch ein Hammer dort. Soviel Tiere und Seesterne und die Steine und der weisse Strand usw … ein wahrer Traum. Vor lauter Fotografieren und geniessen hab ich mal wieder die Zeit uebersehen und war als letzte am Bus.
Anna in der Bay of Fire

Bay of Fires
ebenda
seesterne :)

Melina unsere Meisterin in Loecher in Muscheln machen... die haben wir dann fuer Ketten verwendet!

Dann gings auch schon ins Haus von Adventure Tours in Bicheno. Dort haben wir dann mal zu Gregs Ueberraschung total selbststaendig das Abendessen vorbereitet (als er wieder kam wars quasi fertig) und zwar Spaghetti Bolognese. Wir hatten auch noch Rotwein dazu und das war sooo lecker. Als Dankeschoen bzw Ueberraschung hat uns Greg dann zu einer Pinguin Safari mitgenommen. Wir haben dort auf den Felsen den Ferry Pinguinen gelauscht oder sie beobachtet, wie sie zum Wasser marschiert sind. Zusaetzlich haben wir auch so ein Loch im Felsen besucht, wo die Wellen das Wasser durch das Loch nach oben gedrueckt haben und es eine RIESEN Wasserfontaene gegegebn hat. WIE GEIL! War ein geniales Tagesabschluss fuer einen coolen Tag!
Unser stilvolles fast romantisches Abendessen mit Spaghetti Bolognese
Beim Pinguin Watching und Wasserloch bestaunen... alle patschnass!

So... genug der Worte fuer jetzt. Sonst schlaft ihr etwa schon! Part 3 unseres Tasmanienabenteuers gibt’s morgen!
Alles Liebe!
Anna