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Montag, 29. November 2010

Tasmanien – oder warum mich eine kleine Insel ganz unerwartet vom Hocker gehauen hat! (Part 1)

Juhuuu es hat geklappt!! Alle Bilder sind online!
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2. November 2010

Nachdem ich mich von Lis in Melbourne verabschiedet hab, ging es ja weiter nach Hobart in Tasmanien. Schon vor meiner Abreise hat mich das Land des Teufels und der Tiger, die alle ein bissi anders sind als man sie kennen wuerde, fasziniert. Und ich war sehr gespannt darauf, endlich Fuss auf dieses Land zu setzen.

Melbourne hat mich mit stroemenden Regen verabschiedet und genauso hat mich Hobart willkommen geheissen. Mit stroemenden Regen. War ein Erlebnis... vor allem weil der Flughafen sowas putziges kleines ist.
Willkommen in Hobart... alles im Regen! :(

Nach einigem Suchen hab ich dann auch den City-Airport Shuttle gefunden, der mich auch gleich mitgenommen hat. Im Bus neben mir ist ein Typ gesessen, mit dem bin ich dann zum reden gekommen. Er hat mir erzaehlt, dass er schon mal 4 Monate in Tasmanien und Hobart und Umgebung gelebt und gearbeitet hat und jetzt nach nem halben Jahr reisen wieder hier sein moechte fuer ein paar monate. Er arbeitet in einem Rainforest Sanctuary, die es sich zur Aufgabe gemacht haben diesen wunderbaren Regenwald zu erhalten und wieder aufzubauen. Der hat mit so einer Begeisterung davon erzaehlt, dass ich a) am liebsten gleich mit ihm dorthin gefahren waer und b) schon irgendwie den Verdacht hatte, dass es eine geniale Zeit werden koennte.

Und dann hats schon so cool angefangen, denn der Airporter hat mir ne gratis Stadtrundfahrt verpasst... ich war die letzte, die bei meinem Hotel ausgesetzt worden ist und somit hatte ich schon mal ne coole Uebersicht ueber die Stadt. Als wir mit dem Bus zum Hafen runter gefahren sind, hat es auch einen wunderbaren Regenbogen gegeben. Unglaublich schoen war das!!! Und ich sag euch.. schon allein, wie mit dem Bus durch die Strassen gefahren bin, wusste ich, dass mir diese Stadt gefaellt. Die Haeuser sind sooo putzig. Hobart ist die Hauptstadt von Tasmanien, aber der Stadt wuerde man das net ansehen. Es gibt genau 2 hohe Bauten im Stadtzentrum und der Rest ist wie so kleine alte Fischerhuetten, aber auf schoen. So liebevoll hergerichtet und erhalten.. ich sag euch, ich haette mich in fast jedes Haus sofort verlieben koennen. Speziell die Wohngegend um den Battery Point ist soooo schoen... ueberall so liebe Gaerten und soviel Platz mit Blick aufs Meer UND den Mt. Wellington. :) Wirklich... bin schwer begeistert.

Nach meinen Free City Circle hab ich in meinem Hotel Pensione eingecheckt. Das Hotel und vor allem die Rezeptionistin Tildy sind LEGENDAER!!! Ein Wahnsinn! Die Frau ist der Hammer und ihr herzliches Willkommen hat es mir noch viel leichter gemacht, mich sofort in diese Stadt zu verlieben. Nach dem Check in und einem kurzen ausrasten am Bett, wollte ich dann auch gleich los, um ein wenig die Stadt zu erkunden und ein Internet cafe fuer einen neuen Blogeintrag zu finden. HAHA... alle Internetcafes, die mir Tildy und/oder Google Maps angesagt haben, waren schon zu, weil hier einfach alles zum spaetestens 18h zusperrt. Rein aus Prinzip. ANNOYING. Und damit war mein Entschluss auch gereift, dass ich das Investment in ein Netbook taetigen muss, denn die Kosten fuer Internet sind in Australien unendlich hoeher als in NZ UND es gibt kaum Facilities. Unglaublich. Sonst war ueberall wenigstens ein Global Gossip Hotspot, aber nicht mal das gabs in Hobart. Also bin ich einfach so durch die Strassen von Hobart marschiert. Da es schon wieder weiter im Sueden ist, gibt es wie bei uns auch laengere Tage (sonst is es ja uebrall um spaetestens 19.30 Stockdunkel). Und ich hab Salamanca besucht und erkundet (die alten Lagerhaeuser am Hafen...da sind jetzt ueberall Pubs (unter anderem das aelteste Pub Hobarts) und Geschaefte)
Salamanca
Brunnen zur Erinnerung an Abel Tasman - DEN Entdecker
Abel Tasman himself

Bin dann richtig Stadtzentrum gelaufen und hab dort die omnipraesente Queen Viktoria Street erkundet. Hobart ist uach sooo liebevoll hergerichtet, dass sich die Touristen auskennen. Wirklich super. Und dann bin ich eigentlich relativ frueh zurueck ins Hotel, um ein wenig Schlaf von der Melbourne und Great Ocean Road nachzuholen. Aber weil mein Zimmer so gemuetlich war, bin ich natuerlich mit Tagebuch nachschreiben usw wieder ewig aufgewesen. :)
diese suessen Tafeln stehen ueberall
3. November 2010

Am naechsten Tag ahb ich mir mal das gute Fruehstueck genehmigt und bin dann mit dem Ziel ein Netbook zu kaufen losgezogen. Melina und Ines, meine beiden Maedls von der Great Ocean Road sollten auch am vormittag in Hobart ankommen und die hab ich auch schon sehnsuechtig erwartet. In der Zwischenzeit bin ich dann mal los und hab die Stadt ein wenig weiter erkundet. Bin den Hafen entlang marschiert, vorbei an den fresh Seafood Restaurants usw bis zur anderen Seite des Hafens, wo das Restaurant „The Drunken Admiral“ ist.
Am Hafen in Hobart mit Blick aufs Meer
Hobart City vom Hafen aus

Dann bin ich ueber eine Gasse ins Stadtzentrum gekommen und dort hab ich auch gleich die Technikshops gefunden. Und siehe da... in JB Hifis hat sich auch eine guenstige Gelegenheit aufgetan... Gerade als ich mir ne Stunde Bedenkzeit erbeten hab, haben sich auch schon Melina und Ines gemeldet, die mich ja eigentlich auf die Netbook Idee gebracht haben. Mit den beiden im Schlepptau bin ich wieder zurueck in den Laden und nach einer kritischen Pruefung durch Melina wurde das Netbook fuer gut befunden und auch gleich erstanden. :) (sehr praktisch, wie sich schon herausgestellt hat!)

Nach dem Grosseinkauf sind wir weiter durch die Stadt marschiert und haben so einige Geschaefte besichtigt, bis wir wieder am Hafen waren und uns vor dem mal wieder aufgetretenen Regen in eines der Seafood Restaurants gerettet haben. Dort gabs erstmal lecker Seafood ( leider mal wieder panierte....!!!) Calamari und Shrimps. Mah lecker!! Ich sags euch..so laesst es sich leben!
Fresh Seafood Lunch
Danach sind wir ueber Salamanca zu Batteries Point wo wir uns ein wenig die schoenen Haeuser usw angesehen haben. Das war so ein gemuetlicher Spaziergang...sagenhaft. Als es dann mal wieder zum Regnen begonnen hat, haben wir uns in ein total herziges Cafe gerettet wo wir uns erstmal eine heisse Schokolade und eine kleine Suessigkeit gegoennt haben. Ja das war ein herrlicher Tag. Als der Regen wieder nachgelassen hat, sind wir erstmal wieder in unsere Unterkuenfte gelatscht und haben uns fuers Abendessen verabredet.
Haeuser in Battery Point...
Unsere Regenjause

Die Zeit bis zu unserem Abendessen hab ich mal mit Einrichten meines neuen Babys verbracht. Wie praktisch, dass es im Hotel Free Wifi gab. Natuerlich mussten mal alle wichtigen Standardprogramme drauf und dann alles getestet werden. :) Zum Abendessen gabs dann uebrigens super lecker und guenstiges Chinesisch. Also es hat schon was gutes, wenn ueberall hier die Chinamafia agiert, weil man echt gut und billig essen kann. Wobei ich es sonst eher etwas schraeg find. Abgesehen von dem Chinarestauraunt, war auch nicht viel offen, denn in Hobart sperrt alles wie gesagt schon um 18h zu. Und dann hiess es ab ins Bett und packen fuer den fruehen Start am naechsten Morgen!

4. November 2010

Pick-up Time war 06:30 von ner Ecke gleich bei meinem Hotel. Und ich war natuerlich mal wieder die Letzte, die abgeholt wurde. Haette ich mir auch net gedacht. Als der Guide ausgestiegen ist, um meinen Rucksack einzupacken, hab ich mir schon gedacht, dass es ein spannender Trip wird, weil der schon auf den ersten Blick wie ein richtiger Naturbursche ausgesehen hat. Der erste Stop war dann mal das tasmanische Adventure Tours Head Quarter und die Bezahlung der Nationalparkgebuehren. Dort gabs dann auch Fruehstueck und Obst fuer uns und dann ging es auch schon los zum ersten Programmpunkt. Schon als wir dann auf den Highway gefahren sind und unser Guide angefangen hat, Dinge zu erzaehlen und zu berichten, war meine Vermutung, dass es eine coole Reise wird bestaetigt. Melina und Ines hatten wir nen Platz bei sich freigehalten, das war ziemlich laessig. Hinter mir sass dann auch schon Petra, eine Tchechin, mit der wir noch viel Spass ahben sollten. Unsere Gruppe war ziemlich lustig, weil neben den beiden Maedls und mir noch 2 Leute von unserer Great Ocean Road Truppe da waren. Dann hatten wir noch eine Japanerin, eine Koreanerin, eine Slowenin, Mutter mit Sohn aus Amiland, zwei junge Amischnecken, und noch 2 Deutsche. Also eine ziemlich durchgemischte bunte Truppe, die hauptsaechlich aus Maedls bestand.

Auf dem Weg zu unserem Ersten Stop gabs eine Einfuehrung in die Australische Tierwelt anhand von gut ausgewaehlten und wirklich flauschigen Stofftieren. Das hilft doch auch gleich mal die ganzen Tierchen zu erkennen (wers net schon tut) und man lernt was. Greg, unser Guide, ist wirklich ein wandelndes Lexikon. Was mir bei der Einfuehrung bewusst geworden ist, ist die Tatsache, wie BESONDERS diese Tiere eigentlich alle sind. Jeder weiss, dass Kaengurus Und Koala Beuteltiere sind, aber kaum jemand erkennt das als sooo ungewoehnlich an. Das ist eine Evolutionsstufe, die sich ausschliesslich in Australien und Tasmanien erhalten hat. Das Kind wird nicht im Bauch ausgetragen, bis es einigermassen Lebensfaehig ist, sondern es krabbelt im Embryonenstadionen ueber das Bauchfell in den Beutel und dort wird’s dann aufgezogen und behuetet. Ein Kaenguruweibchen kann bis zu 3 Babys gleichzeitig betreuen. Und kann jedem der Jungen auch eine eigene Art von Milch zur Verfuegung stellen, weil ein Embryo noch andere Milch braucht als ein 1jaehriger Joey. Soooo beeindruckend. Und dann sind da noch die Echidnas und Schnabeltiere (platypus), die wieder eine eigene Gattung sind. Eine Mischung aus Reptil und Saeugetier: Sie legen Eier, wenn die Jungen geschluepft sind, werden sie von der Mutter gesaeugt. Es gibt aber keine direkten Zitzen am Bauch der Mutter sondern die Jungtiere lecken die Milch vom Bauchfell der Mama, die die Milch ueber Druesen absondert. So unglaublich tolle Tiere gibt’s hier!!! solche Naturwunder! Ich bin so schwer begeistert! Und dann sagt uns der Guide, dass die Aussies diese Tiere als net vollwertig ansehen, weil man sie ja net kommerziell verwenden kann. Sitzen auf einem Naturwunder schlechthin und dann sind die soooo engstirnig. Ich muss leider wirklich sagen, die Briten haben zwar die Welt erobert, waren aber Blind fuer alle Schaetze abseits derer, die sie kommerziell verwenden konnten. Toll gefunden haben sie: Gold, Rohstoffe und Holz (die haben einen wunderbaren Regenwald nach dem anderen einfach abgeholzt, weil das soviel wert ist!) und was auf der Strecke geblieben ist waren eindeutig die Einheimischen. Aboriginies waren im Weg (obwohl die schon 40.000 Jahre hier in Australien leben) und die Einheimischen Tiere auch (bestes Beispiel, weil dadurch ausgerottet: Tasmanischer Tiger...der musste wegen den Schaffarmen dran glauben). Echt... manchmal, wenn ich hier so Geschichten ueber die Taten der Eroberer oder der angesiedelten Schaffarmer hoere, schaeme ich mich fremd fuer soviel Unverstaendnis und Wahnsinn. Ganz oben in dem Wahnsinn rangiert dann ja auch wieder die katholische Kirche mit ihren Missionaren, die das Wilde aus den Aboriginies rausmissionieren wollten und dabei Kinder einfach ihren Muettern entrissen haben. Es gab das Gesetz, dass Kinder einfach den Muettern weggenommen werden duerfen, um „Zivilisiert zu werden“. Alle diese Kinder sind unter dem Namen „The stolen Generation“ bekannt geworden. Was den tasmanischen Aboriginies angetan wurde ist ja sogar ganz furchtbar und unaussprechlich. Sie wurden de facto in einem Krieg einfach ausgerottet, listig hintergangen ( von einem Missionar, der die Aufgabe hatte, sie vom Tasmanischen Festland auf eine Insel zu locken, damit sie den Schaffarmern nimma im Weg sind...) und die Frauen fuer die Walfaenger als Sex-&Arbeitssklaven missbraucht. Furchtbar.

Ja die Ignoranz der fruehen Eroberer und ersten Siedler (manche Teile des Landes wurden so hergerichtet, dass sie den Eindruck vermitteln, dass man wieder in England ist!) ist ein Grund um sich eindeutig FREMDZUSCHAEMEN. Die Schoenheit und Einzigartigkeit konnte und wollte ienfach net gesehen werden. Was gesehen wurde, war die Moeglichkeit die Straftaeter irgendwo weit abzuschieben und jede Menge Geld zu machen. Alles andere vor allem weil es so anders war als daheim, wurde abgelehnt und verdammt. Tut weh.. vor allem wenn man weiss, was hier noch so alles gelebt hat. Genau wie in Neuseeland, wurden ja auch hier einige Tiere Opfer der Eroberung (vom 2m Wombat-viel Fleisch fuer die Schiffe) bis hin zum australischen Loewen und den grossen Adlern....) Ich kanns gar net oft genug sagen, wie traurig mich das stimmt, dass es kein Kennenlernen der Dinge gab, bevor sie kommerziell zerstoert wurden. Die Ignoranz der Englaender und die Selbstverstaendlichkeit mit der alles genommen wurde sind einfach sagenhaft! Also... wir sollten es heutzutage besser wissen und es auch besser machen!
Der Unterschied zwischen einem kaenguru udn einem Wallaby
die ganze bunte Tierwelt
Genug des Appels. Unser erster Stopp des Tages waren die Russell Falls, ganz bekannte Wasserfaelle Tasmaniens. Sie waren auch wirklich schoen. Der Weg dorthin hat uns durch einen richtigen Gondwana Urregenwald gefuehrt mit riesigen Baumfarnen und Baeumen. Traumhaft!!! (wer mich kennt, weiss wie begeistert ich von sowas sein kann... ) Unser Guide hat uns auch eine Huon Pine gezeigt, die 1962 umgeschnitten wurde und noch immer wie neu aussieht. Dieser Baum ist verrottet de facto gar net, weil im Holz ein Oel drin ist, das verhindert, dass die Schimmelbaktieren ueberleben. Umgeschnitten duerfen die Baeume nimma werden, weil sie Uralt werden und nur sehr langsam wachsen, aber man hebt aus Suempfen und Fluessen alte Baumstaemme und die duerfen dann bearbeitet werden. Das Aergste: Das Holz von diesen alten Baumstaemmen schaut auch nach 5.000 Jahren im Sumpf aus wie Neu. (ich hab ein paar so scheiben gekauft... jeder kann sich gern ueberzeugen kommen!)
*geniess*
Baumfarne wohin das Auge reicht
Greg erklaert was ueber Baeume
wir drei Grazien bei den Russell Falls! (v.l. Ines, Melina und ich)
Anna und ein uralter baumfarn (waechst 1cm pro Jahr)
Greg erklaert Baumfarn, unsere kleinen Japaner koennen die Groesse net fassen
Die unverwuestliche Huon Pine, gefaellt 1962

Auf unserer Reise zu Lake St. Clair (dem Groessten Suesswassersee in Tasmanien) gabs eine Vollbremsung und unser Guide hat was gefangen. Als er mit einem Handtuch im Arm zurueckgekommen ist, hatten wir alle die Moeglichkeit ein Echidna zu halten und zu streicheln. Der arme kleine Kerl war ziemlich desorientiert, hat aber mitgespielt. Das war schon toll, ein Tier so nahe zu sehen und beobachten zu koennen. Und das sind auch so putzige Kerlchen mit der langen Nase! :)
Tasmanian Highway

Ich und das Echidna
on the road

Naechster Stopp war wie gesagt Lake St. Clair, wo wir uns ein bissi umschauen konnten, bevors weitergegangen ist. Der See war wirklcih sehr schoen und die Sonne hat gescheint! :) Ueberall waren Tafeln, dass die Tigerschlangen unterwegs sind, wir haben aber trotz Feldwegein nix gesehen...
Lake St. Clairs

Dann gabs wieder einen Buschwalk zu einer Aussichtplattform ueber die Berglandschaft von Tasmanien. Das war auch sooo wunderschoen. Ich sag euch... Berge sind einfach meine Heimat und wenn ich so schoene Berge bei Sonnenschein seh, dann moecht ich eigentlich nur rauf... das sind dann einfach die schoensten Momente! (ich weiss leider immer noch net, ob ich euch bilder mithochladen kann...wenn ja... geniesst das Panorama!!!)
die Aussicht war ein Traum


Unser Tagesziel war die Hafenstadt Strahan, wo Adventure Tours ein eigenes geniales Haus hat. Bevors ans Abendessen machen ging, konnten wir noch einen kleinen Rundgang an den Hafen machen und uns en bissi die Gegend im Sonnenuntergang ansehen. Wunderwunderschoen. So unglaublich herrlich! Den Abschluss hat dann ein richtiges Aussie BBQ (Sprich: Barbaque) gebildet. Das war wirklich ein genialer Tag!!!
Strahan Harbour

Unser wohlverdientes Abendessen

Didgeridoo Stunde am Abend

Da ich euch net mit Texten erschlagen will, stoppe ich hier mal meine Erzaehlung und werd in den naechsten Tagen einen weiteren Text posten! :) Versprochen. Ich hab ja derzeit Reisepause in Cairns und die nutz ich fuer kreative Erguesse! Hoffe es hat euch gefallen und die Geschichte geht in den naechsten Tagen weiter! :)

Dienstag, 23. November 2010

Great Ocean Road oder... wie mich Regen schon kalt laesst und warum ein Bus mit lauter Deutschen eine Spassfreie Zone sein kann... :)

EDIT: aus irgendeinem Grund gibts heut leider keine Bilder. Er will mich einfach keine Bilder hochladen lassen... :( Ich hols so bald wie moeglich nach!
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Hallo meine Lieben!

Wie versprochen, kommt hier ein weiteres Update zu meiner Reise und wir knuepfen dort an, wo ich beim letzten Mal aufgehoert habe- der Reise auf die Great Ocean Road.
Abreisetag war der 30. Oktober 2010 und das mal wieder richtig frueh. Abholung war um 06.30 und das hiess mit Zusammenpacken um 05.30 aus dem Bett fallen. Aber naja... muss doch sein, wenn man sehen will. :)

Der Tag hat mich begruesst mit Regen.. ganz super. Das erfreut natuerlich kein Reiseherz vor allem net, wenn es am Vortag noch 28GRad und strahlenden Sonnen(brand)schein hatte. Die Kopfschmerzen vom Vorabend haben allerdings schon angekuendigt, dass irgendwie ein Wetterumschwung kommen wird, haben sie mich doch den ganzen Abend lang gequaelt.

Endlich kam ein Bus, der mich abgeholt hat und naja ich war nach ein paar Asiaten die erste die eingestiegen ist. Hab mich schon gewundert, warum niemand Gepaeck mithatte, wars doch ein 3 Tages Trip. Auch mein Fahrer war ein bissi verunsichert und hat nochmal nachgesehen, ob ich eh richtig bin. Aber JA ich war richtig und wie sich herausgestellt hat, werde ich dann den Bus wechseln. Beim naechsten Stop ist noch Lis und Thomas eingestiegen, die auch beide Taschen mithatten (endlich) und die auch die 3 Tagestour gebucht hatten. Mit denen wars auch gleich richtig lustig, vor allem, weil Lis so eine wirklich aufgeweckte Hollaenderin war. (hab ich schon mal angemerkt, dass ich mich eigentlich laufend Dutchis auf der Reise begleiten und ich das wirklich super find??)

Nach einiger Zeit Fahrt und nem kurzen Schlaf gabs ne Fruehstueckspause im Regen. Kaffee und Tee wurden vom Fahrer aufgestellt und dann haben wir mal im Regen getrunken. War ziemlich witzig. Naja und dann ging die Fahrt weiter zum Brambuk Cultural Center. Dort gabs Aboriginal Geschichte usw. zum Entdecken und was noch VIIIIIIEL wichtiger war: FREILEBENDE ECHTE KANGURUS! Dort haben wir uns dann natuerlich erstmal ne gute Halbe Stunde aufgehalten und Fotos gemacht. War wirklcih toll quasi gleich am 3. Tag meiner Australien Reise schon freilebende Kaengurus zu sehen, haben mir doch andere erzaehlt, dass sie in ueber 4 Wochen NIE Kangurus gesehen haben. Also... LUCKY me! :)

Dann gings ins Brambuk Cultural Center – ein Aboriginal Cultural Center, dass wirklich interessant war. (leider haben wir uns ein bissi zu lang mit dem Shopping Teil aufgehalten und haben so nicht alles aus dem Cultural Teil sehen koennen. Aber zumindest hab ich meinen kleinen Koala als Maskottchen fuer die Australienreise gefunden. Ich find den wirklich suess und naja soll mir ein bissi glueck bringen.

Danach gings weiter zum Mittagessen in der Stadt Brambuk. Leider war das Essen alles andere als gut, und ziemlich teuer. MIST. Naja... nachdem wir das hinter uns gebracht haben, sind wir in den Grampians Nationalpark gefahren. Weder bei den Balconies noch bei den anderen Lookouts hatten wir Glueck und das einzige was wir gesehen haben, war Nebelsuppe und quasi die Milchstrasse. (aber seht selbst).

Nach mehreren Versuchen haben wirs dann doch aufgegeben und unserer Busfahrer hat uns unten in der Stadt aus dem Bus geworfen, damit wir auf den 3 TagesTourbus warten, der angeblich gleich nach uns kommt. (wir haben den Bus und den Fahrer auch schon bei unserem Stopp beim Wasserfall getroffen....aber er wollte weder uns noch unsere Rucksaecke nehmen...)

Also...das hiess fuer uns: 2 Stunden in der Naesse warten. Nach einer Stunde sind wir dann wieder in das Mittagessenscafe marschiert und haben uns dort bei Heisser Schokolade und einem guten Spiel „Hosen runter“ aufgewaermt. Knapp 2 Stunden spaeter hat es dann der Busfahrer John auch endlich geschafft wieder in die Stadt zu kommen und uns aufzuklauben. Und ich muss sagen, der Bus war totenstill als wir eingestiegen sind... ein voller Bus, und der war sooo leise, ohne Musik, ohne Gespraeche ohne alles. Naja Lis und ich haben uns nicht unterkriegen lassen und hatten halt mal unseren Spass an Board... eigentlich haben wir uns die ganze Zeit drueber abgekekst, dasss keiner ein Gespraech fuehrt. :))) Mit einem Umweg ueber einen Bottleshop gings endlich in unsere Unterkunft, die uebrigens super gemuetlich war (auch ohne warmes Wasser) Dort hatten wir dann ein bissi Zeit um zu quatschen und die anderen kennenzulernen. Und mit uns haben sich Melina und Ines, zwei ganz liebe Maedls aus Deutschland das Zimmer geteilt und wir haben uns gleich blendend verstanden. Hatten gleich viel zu bereden wir vier Maedls, bis unser Oberklugscheisser der Truppe dazukam... und dann Lis auf Deutsch die ganze Zeit angelabert hat. Naja.. irgendwie komisch, wenn er weiss, dass sie eine Dutchi is... aber gut., der Typ war manchmal net ganz da. Das war wirklich anstrengend. Den Abschluss des Abends hat das Abendessen kochen, Kartenspielen und quatschen ausgemacht.

31.Oktober 2010

Der Start war relativ gemuetlich in der Frueh, leider nur mal wieder verregnet, was soviel heisst, wie dass mal wieder eine Tour gestrichen wurde, dich ich gern gemacht haett. Und zwar den Pinnacle Lookout. Schoener mist! :( Wir waren alle ein bissi zerstoert deswegen... :(

Stattdessen haben wir allerdings einen sehr coolen Morgenspaziergang gemacht, SEHR FRUEH, und das frueh war gut, denn wir haben jede Menge einheimischer Tiere gesehen: Kaengurus, Wallabies, Deer (net ganz so einheimisch), Kookaburra (the laughing bird), EMUs (BOAH!!!!) und Kakadus. Ein Wahnsinn war das!

Der Tag stand grundsaetzlich unter dem Motto „GREAT OCEAN ROAD“ wir sind diese Kuestenstrasse langgefahren und haben uns die unterschiedlichen Steinformationen im Sandstein angesehen: die London Bridge, Loch Ard Gorge (da gibt’s ne Geschichte mit Schiffstrandung dazu.) und schliesslich und schlussendlich auch die beruehmten „12 Apostel“. Naja tatsaechlich sind es ja keine 12 mehr sondern nur mehr 8, der Rest wurde schon vom Regen und Meer weggespuelt. Schade,... aber da wir ja mit dem Wetter super beguenstigt waren (*grins*) haben wir halt einmalige Bilder mit einem grauen staftt blauen Hintergrund.

Naja... fuer diesen Tag lass ich lieber die Bilder sprechen. Is nur so, dass wir leider kein sonnenuntergang bild haben, weil unser Guide lieber ins Hostel wollte um seinen Halloween Abend Wein zu trinken. Wir haben unseren Halloween Abend damit verbracht, dass wir stundenlang in immer wieder wechselnden Besetzungen „Hosen runter“ gespielt haben. Maaaah werd ich alt.... oder wir waren einfach so coooool, dass wir auch so unseren Spass hatten und dann todmuede ins Bett gefallen sind... :)

1. November 2010

Auch heute gabs wieder einen fruehen Start mit dem ewig faden und gleichen Toastbrot. Snief. Ich will wirklich bald mal richtiges Brot essen... freu mich einfach nur auf Bauernbrot mit guter Rinde..

Das fruehe Aufstehen war aber jede Minute wert, denn unser erster Stop an diesem Tag war der „OTWAY TREE TOP WALK“. Ein Regenwald, der eigentlich noch Aboriginies gehoert und ein Rest des alten Gondwana Regenwalds ist, der im Sueden von Australien noch Bestand hatte,... - bis die Europaeer gekommen sind... Danach wurde die Abholzung gestartet und damit auch die Vernichtung vieler Lebensraeume...net nur fuer Tiere sondern auch fuer die lokalen Aboriginies. Dieser kleine Rueckzugsort hatte trotzdem noch Bestand und wird jetzt zur Aufklaerung der Leute genutzt. Und er ist ein wunderschoener Ort. Ach ja... um in die Baumspitzen zu kommen, wurden Metallstege zwischen die Baeume gebaut. Sie wirken unaufdringlich und machen alles zu einem wunderbaren Erlebnis. Normalerweise geht man so auf etwa 30m Hoehe...an einem Punkt kann man bis auf 47m raufgehen und selbst da is man noch lang net in den Spitzen der meisten alten Eukalyptus Baeume. Angekommen. (werden so um die 100m hoch!!) War ein wirklich sehr beeindruckender Marsch, auch wenn es mal wieder geregnet hat im REGENwald. Seufz. Melina, Lis und ich haben uns besonders viel Zeit zum Geniessen und Philosophieren gelassen und sind natuerlich genau in einen Megaregenwaldplatsch gekommen. Das war net so der Hammer, weil wir ziemlich schnell ziemlich nass waren. Wir hatten gluecklicherweise genug Zeit um ein wenig aufzutrocknen am offenen Feuer in der Cafeteria. Hier einige Fotos... was mich natuerlich wieder am allermeisten beeindruckt hat, waren die Baumfarne von oben.

Am Weg zurueck nach Melbourne sind wir noch bei dem bekanntesten Surfer Beach vorbeigekommen: Bells Beach. Davor gabs noch die Koala Cove mit viiiiiiielen putzigen Koalas und Papageien, die sich normalerweise von der Hand fuettern lassen, diesmal waren sie aber leider voll angegessen, weil sie ja das ganze lange Wochenende lang von den Campern gefuettert wurden. Wir hatten einen Koala, der auf einem Eukalyptusbaum gesessen ist und uns genuesslich und ein bissi schadenfroh dabei zugesehen hat, wie wir ihn fotografiert und bestaunt haben. :)

Und dann gings auch schon zurueck nach Melbourne. Nach dem Einchecken in St. Kilda (angeblich ein schoener Bezirk in Melbourne) haben sich Lis und ich wieder getroffen um gemeinsam essen zu gehen und auch ein bissi auszugehen. Da wir uns net trennen wollten, hat Lis bei mir uebernachtet, da ich ja auch ein Doppelzimmer fuer mich allein hatte. Das war uebrigens eine sehr gute Entscheidung, wie sich spaeter herausgestellt hat. Warum? Weil in der Gegend lauter Drogendealer, Huren und deren Zuhaelter waren. Ganz toll. Aber wir waren ja zum Glueck zu zweit. Man hat uebrigens schon gemerkt, dass am naechsten Tag der Melbourne Cup ist, viele Melbourner angetrunken und feiernd.

Dienstag, 2. November 2010

Lis und ich haben uns gemeinsam in die Stadt aufgemacht, um meine Sachen (fuck warum is mein Rucksack schon wieder schwerer???) im Southern Cross Station zu lagern, waehrend wir in der Stadt ein bissi das Melbourne Cup Feeling einfangen wollten. Melina und Ines, die beiden deutschen Maedls, hatten unsagbares Glueck und haben noch Karten fuer das Melbourne Spektakel bekommen. Lis und ich haben uns stattdessen die Huete und Federn unterwegs angesehen und ein bissi shopping erledigt. Wir haben uns ziemlich underdressed gefuehlt. Ziemlicher Mist. Aber wir waren dann erfolgreich Outdoorklamotten shoppen, vor allem weils mal wieder geschuettet hat. Und dann hats auch schon 12h geschlagen und ich musste zurueck, meine Sachen ausloesen und ab gings zum Flughafen, um nach Tasmanien ueberzusetzen. Und da geht mein Abenteuer weiter... (und das im naechsten Text! :)))

Montag, 15. November 2010

Entering Down Under - Melbourne und die ersten Tage auf dem grossen roten Kontinent

Wie versprochen und weil ich grad so herrlich neu mobil bin (hab mir ja heut ein Netbook zugelegt, weil die mich hier in den Wahnsinn treiben. Eine Stunde Internet irgendwas zwischen 5-8$ (!!!) und die Internetcafes sperren auch noch um 18h zu. Is ja ein Witz. McD hat wenigstens fast ueberall 24/7 auf und noch dazu gratis Wifi. Da lohnt sich die INvestition in mein wunderhuebsches kleines weisses (!!!) Netbook schon. Jetzt kann ich auch meine Fotos sortieren und die Blogs vorbereiten ohne was dafuer zaehlen zu muessen. (wobei das mit dem blog vorbereiten net so ganz klappt wie geplant, wie man an der menge der eintraege erkennen kann...;)) Ausserdem hab ich ja noch mein tolles Smartphone, das ich als Modem nutzen kann -hab ja fast 300MB Downloadvolumen auf dem dingens/monat!) gibts gleich auch ein Update wies so auf dem grossen roten Fleckchen Erde laeuft!

Also nach meinem Abflug aus Nadi am 27. Oktober bei knapp 30Grad hat mich Melbourne mit etwas kuehleren Temperaturen empfangen. Der Kaptain im Flugzeug hat irgendwas von 9GRad gestammelt, was natuerlich alle Leute in FlipFlops und kurzen Hosen kurz aus dem KOnzept gebracht hat. Ich hab mir sowas ja schon gedacht und ausserdem frier ich ja staendig im Flugzeug, daher war ich ja auch schon vorbereitet mit Kapuzenpulli und allem. :) Der Flug nach Melbourne war ziemlich ruhig, hab neben einem Melbournaner gesessen, der grad die Millenium Triologie gelesen hat (is hier grad ziemlich der hit!) und ich hab mein Buch: Eat Prey Love weiter durchgekaut. Ich mag es sooo gern und es is soviel da drin auch fuer mich im moment! Wirklich ein gutes Buch, wenn man sich gerade Gedanken ueber sein Leben macht! :) Kann ich jedem nur empfehlen. (und genug jetzt davon) Eine ziemlich abgefahrene Erfahrung waren die Gesundheitsinspektoren, die das Flugzeug betreten haben, sobal wir in Melbourne gelandet waren. Wir durften alle net aufstehen, bis die ihre Checks der erkrankten Personen abgeschlossen ahtten und das Flugzeug freigegeben hatten. Das hat sicherlich ne Viertelstunde gedauert und war schon ein Vorzeichen, der Buerokratie hier in Australien. Die Betroffenen durften dann aber net gleich gehen, sondern mussten bestimmt noch am Flughafen, direkt nach dem Verlassen des Flugzeuges, sitzen bleiben und wurden befragt. Irre!!!
Moce Fidji!!

Endlich auf Australischem Boden!

In Melbourne angekommen, war ich kurz verwirrt, weil ich ja einen Airport Transfer dabei hatte, aber naja... nicht wusste mit welcher Company. Das hat sich aber schnell geloest, als ein Airportdriver mit Sunbus Schild auf mich zugekommen ist. :) Der war auch gleich soo nett. Und nach ueber einer Woche Abstinenz hab ich mir dann in der wartezeit fuer die anderen Fahrgaeste eine heisse Schokolade (eine der besten bislang!) geholt. LECKER! (wobei keine kommt an Esquires Coffee in NeuSeeland) Und dann gings in die Stadt. Ich war soo aufgeregt...das war echt der wahnsinn. Leider wars ja schon stockdunkel, weil mitten in der Nacht, also hat man nicht soviel erkennen koennen, aber es war ein Wahnsinn. Die naechste Offenbarung war mein Hotel, das mich so freundlich und gut organisiert aufgenommen hat, dass ich mir gedacht hab ich koennte schon an der Rezeption vor lauter Ruehrung in Traenen ausbrechen (hab sogar Fruehstuecksvouchers bekommnen!!!) und dann bin ich erst in mein Zimmer gekommen, fertig mit der Welt, verschwitzt, todmuede,schwer angeschlagen von 30Personen und mehr Dorms auf den Fidjis.
Und da war es dann... MEIN Zimmer, MEIN Kingsize Bett mit 2 (!!!) frischen Handtuechern fuer mich, MEIN Bad mit MEINEM Klo!!! Ich hab gedacht, ich dreh ab!:) Vor lauter freude ueber MEIN Reich hab ich noch bis 2h morgens net schlafen koennen... musste ja National Geographic Channel und so weiter schauen. :)
Anna's Paradise

Donnerstag, 28. Oktober 2010
Nach ner ziemlich kurzen Nacht war ich um 6h auch schon wieder munter und habs mir in meinem Riesenbett beim Lesen so richtig gemuetlich gemacht. Boah...das war ein Seelenstreichler... (ach ich liebe das Wort...danke dafuer!!!;)) Sowas mag ich!! Wirklich. Und gegen 8h morgens hiess es dann doch mal raus aus dem Bett um puenktlich beim Fruehstueck zu sein. Und da hat mich ja dann gleich die naechste angenehme Ueberraschung ereilt, als ich auf einmal vor RICHTIGEM Brot gesessen bin! :) Boah... ich sag euch...dieses Fruehstueck hat ueber ne Stunde gedauert und ich hab soooo viel Brot gegessen... ;) Aber das musste einfach sein!
Gut gestaerkt hab ich mich auf die erste Entdeckungstour durch die Stadt gemacht. Ganz einfach mal die Flinders Street rauf bis zum Touri-Infopunkt am Federal Square. Vorbei an der Flinders Station (Riesenbahnhof), dem Melbourne Aquarium und anderen Sehenswuerdigkeiten. Hab mir dann ein paar Infodinge besorgt und bin mal ueber den Federal Square Richtung Yarra River gelatscht. Unterwegs hab ich mir auch was zu trinken gekauft, denn es hatte unsagbare 24Grad und strahlenden Sonnenschein. Zu Mittag, als mir dann schon mal die Fuesse wehgetan haben und ich todmuede war, hab ich mich dann mal in die Touristentram, den City Circle, gesetzt. Die Tram bringt einen GRATIS (ja auch solche netten Staedte gibt es!) einmal durch die Stadt und zeigt einem wo man mal so vorbei schauen soll bzw muss. War grundsaetzlich wirklich gemuetlich, nur dann sind lauter Schulkinder eingestiegen, die das wohl als Gratisshuttle nutzen und dann wars mit der beschaulichen Ruhe und dem Stadt geniessen vorbei. :( Und ich bin rausgehopst... hatte ich doch schon ein neues Ziel festgelegt...
die ersten Schritte in Melbourne

Sowas gibts sonst nur um Blumenstrauss...hier als BUSCH

Also zu Stadt selber, die Stadt Melbourne is im Prinzip angelegt wie jede gute roemische Stadt oder wie New York: lauter Parallelstrassen, die im 90Grad Winkel wieder von lauter Parallelstrassen geschnitten werden. Das System is dann mal sehr leicht. Vor allem, weil es bei den Querstrassen das lustige System gibt, dass es zuerst die Bourke Street gibt, die naechste QUerstrasse heisst dann Little Bourke Street, und das geht quer durch die Bank (Collinsstreet, Little Collinstreet, Lonsdale, usw) Also ziemlich simple. Die grossen Strassen, die von den suessen Querstrassen geschnitten werden, haben alle so klingende Namen wie: King Street, Queen Street, Elisabeth Street, Spencer Street, usw. (also alles wichtige gleich zusammengenommen). Die Stadt an und fuer sich hat mich am ersten Tag schwer begeistert, weil es einfach eine sehr ueberschauliche Metropole mit viel Action ist. Noch dazu war gerade die Vorbereitungszeit fuer den Melbourne Cup, der ja gestern (2. November) stattgefunden hat. Das is ein Volksfest in Melbourne, wenn alle zum groessten Pferderennen der Nation pilgern. In Victoria (Dem "Bundesland" von Melbourne) ist das sogar ein Feiertag! Und wie die den begehen, schon am Vortag sind alle schwer betrunken (mit Ausnahme derer, die das verlaengerte Wochenende dazu nutzen, dass sie aufs Land in die NAtur fahren!) und am REnntag laufen alle nach guter alter Englischer Manier mit Hut und/oder Feder am Kopf durch die Gegend. Echt..man hat das Gefuehl man steht mitten in Great Britain vor nem koeniglichen Rennen. Nun gut, bleiben wir in der Reihenfolge! Vom Melbourne cap spaeter!
Das schon erkorene Ziel nach meiner Flucht aus der Touritram war das Eureka Skydeck. Hab schon festgestellt, wenn es die Moeglichkeit gibt, sollte man nach einem kurzen Marsch (damit man die Distanzen kennt) auf jeden Fall mal auf eine Aussichtsmoeglichkeit zu Orientierung in der Stadt. Die Methode hat sich noch jedesmal als Grundlage fuer ne ausgiebige Stadterkundigung zu Fuss bewaehrt. Und es is wirklich schoen!  Auch diese Aussichtplattform in einem Hochhaus bruestet sich damit, dass sie die hoechste der suedlichen Hemisphaere is... und jetzt bin ich ein bissi verwirrt von Auckland und hier. naja egal... auf jeden Fall hat ich ne super Aussicht (und ich muss bemerken, dass ich wohl schon wirklich gelassener werde, denn die unzaehligen Schulklassen hben mich einfach nur kalt gelassen) und ich hab das Free Wifi genutzt, um herauszufinden, welche Simkarte ich mir am besten kaufen soll.





Wieder herunten hab ich mal alles ins Hotel geschmissen und bin auf der Suche nach Simkarte, Postoffice und ShoppingCenter (brauch neue Hose!) in die Stadt losgezogen. Wer haette sich gedacht, dass ich im Postoffice fast alles bekomme, von dem was ich wollte... ???!!! Zuerst wirklich nette Beratung von der Postdame, dann meine SIMKarte gekauft, sowie die Box, die nach Hause gehen sollte mit den Sachen von Fidji. Sowie dann hab ich auch endlich so ne rote Umhaenge Eco Tasche bekommen, damit ich alles tragen konnte. Die Postangestellte war so bemueht und hat sich tausend mal entschuldigt, als sie die SIM KArte net finden konnte und ich warten musste. Ich muss sagen, die Frau hat echt meinen Tag gerettet und mich endlich mit ner SIM-Karte und ziemlich genialen KOnditionen ausgestattet! Super Glueck war das. Die oesterreichische Post sollte sich mal ein Beispiel dran nehmen, wie bemueht andere Postfirmen um ihre Kunden sind (VOR ALLEM, wenn das Land schon soooo viel groesser ist!)
Danach bin ich voll ausgestattet und voll bepackt ins Melbourne Central Shoppingcenter gelatscht und bin gleich mal ueber einen Esprit Shop gefallen. Dort hab ich genau meine Lieblingshose in schwarz wiedergefunden und was war?! Passt net, weil diese unterschiedlichen Groessen sich doch staerker auswirken, als ich gedacht hab. Gab naemlich zum Beispiel keine LONG Serie bei den EDC Hosen. Und somit waren alle zu kurz, die heroben gepasst haben, und die, die in der Laenge OK waren, sind leider an der Mega-Weite gescheitert. Hab den Versuch dann fuer Gescheitert erklaert und mich erstmal in den Supermarkt geschmissen, um Essen und auch Waschmittel zu kaufen (ja mein Persil war leider leer und ihc brauchte dringend ne Waesche). Hab mich dann fuer die Fluessigvariante mit Extraduft entschieden. Leider gibts hier kein Persil, sonst haett ich das genommen, gibt dafuer ganz viel OMO und Surf.
UNd damit war eh schon geklaert wie ich meinen Abendprogramm ausschauen wuerde, denn ich konnte doch net ahnen, dass a) sich die Buerokratie hier in Australien auch auf die Anmeldung einen Prepaid Handys legt, wie ein Netz, und es mich ueber 40min kosten wuerde, um mit der sich strikt an Vorgaben haltenden und nicht zuhoerenden CallCenter Angestellten mein Handy zu aktivieren und b) ne Britin ALLE Waschmachinen und Trockner fuer einige Stunden belegt hat. Hab dann mal nur gewaschen und meine Sachen dann in meinem Zimmer zum trocknen aufgehaengt. Das hat mir zumindest 4-6 $ gespart. :) Den restlichen Abend hab ich dann nur mehr mit Lesen und Fernsehen verbracht, weil ich so todmuede war.
ICH LIEBE DIE AUSTRALIER mit ihrer Supervorsicht...

Freitag, der 29. Oktober 2010
Fuer diesen Tag hatte ich mir ein Super Programm zusammengestellt: Nach einem weiteren Lecker Fruehstueck war das erste Ziel das Melbourne Aquarium, dass mir ein bissi die lokale Fischwelt so vorstellen sollte. Die haben natuerlich lauter abgefahrene Vieher, daher war das ziemlich interessant. Vor allem die

a) Seadragons: sowas hab ich mein Leben noch net gesehen und auch nix davon gehoert. Wahnsinn, wie die sich haben treiben lassen und wie sie genau einer klassischen Drachenvorstellung gleichen... irre!
Seadragon
b)Riesenoktopus: Nach Riesenkracke gibts nun auch nen Riesenoktopus und die waren wirklich verdammt gross!!! Beeindruckend wirklich! Vielleicht is ja eine davon der naechste WEissager!?
c) Die Fuetterung der Haie mit durch die Taucher war auch der Hammer.
Nach dem Melbourne Aquarium hab ich mein Packerle in die Heimat abgeschickt (meine ganzen Muscheln und Mitbringsel von den Fidjis!!!) und bin dann weiter Richtung Queen Victoria Market. Das is so wie Paddy’s Market in Sydney oder der Naschmarkt in Wien (nur etwa 2-3mal so gross). Man kann dort alles kaufen, von frischen Fisch, Fleisch, Gemuese hin zu superbilligen Souvenirs usw. Genial is das! Da mein Packerl dummerweise schon weg war, konnte ich da nix mehr reinpacken, also hab ich mich mal zu keinen Souvenirkaeufen etc hinreissen lassen. Hab einfach nur mal geschaut, was es so gibt.
Mein geplanter naechster Stop war das IMAX Kino, um mir die Wale & Delfine Show anzusehen (wollte schon so lang mal wieder in ein IMAX Kino gehen!!!) naja und auf dem weg dorthin, bin ich nach der Suche nach einem Scrapladen irgendwo abgebogen udn dann steh ich auf einmal vor dem Shop da:
Ja genau... Aldi ist hier! Es lebe die Globalisierung! Bin dann natuerlich da sofort reinmarschiert und siehe da... gleiches Konzept wie in Oesterreich, gleiche Produkte am gleichen Ort usw. Wahnsinn. Das Wasser war allerdings unschlagbar guenstig, daher hab ich gleich eingekauft.


Und durch den Botanischen Garten, vorbei am Melbourne Museum usw bin ich dann endlich beim IMAX gelandet. Hab mir dann den Film angesehen (hab gedacht, das waren Filmaufnahmen, dabei war alles animiert... L) Danach hab ich beschlossen, von hier auch wieder zu Fuss bis zu meinem Hotel zu gehen, war aber in dem Quarder GANZ am gegenueberliegenden Ende von meinem Hotel. Spannendes Unterfangen,  aber es hat mich auch durch Chinatown, an der Town Hall vorbei und nach Hause gefuehrt. War wirklich spannend. Der Abend war dann relativ entspannend, hab ich mir 2 Stunden ins Global Gossip Internet geschmissen und endlich mal wieder mit meiner Kleinen telefoniert und ein paar dinge erledigt. Und dann hiess es eh schon frueh ins bett gehen, weil am naechsten Tag die Tour auf die Great Ocean Road gestartet hat! Und nur gleich vorweg... am naechsten Tag gabs keine 28Grad und Sonnenschein mehr... da hatte es um die 15Grad und stroemenden Regen... natuerlich das Beste, wenn man in einem Nationalpark wandern gehen will. Aber ich halte mich an die Norweger und sage: Gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte bzw falsche Kleidung!
So jetzt werd ich das mal hochladen und mit Bildern versehen, damit ich was fuer den Sonntag abend bzw. Montag frueh zu lesen habt! J Und dann pack ich meine Sachen, weil wir heute an die Gold Coast fahren!

Freitag, 12. November 2010

*reinwink* :)

ganz kleinlaut schleich ich mich mal in meinem Blog und sage: JA ICH WEISS ICH BIN SCHREIBFAUL MOMENTAN.

Aber das heisst fuer euch was gutes, denn es gibt, sobald ich es mal geschafft hab, was zusammenzuschreiben und auch abzuschliessen (hab ja einiges halbfertiges) gibts VIEL zu lesen und viel zu sehen. Ich hab allein in Tasmanien (DAS SO EIN GENIALES LAND IST...falls ichs euch noch net unter die Nase gerieben hab) ueber 500 FOtos gemacht... also entweder muss ich mich vorher noch sehr genau entscheiden, was ich euch zeig oder ihr bekommt nen foto-overload.

Status derzeit: Morgen start der ostkuesten tour ... um 06.30 mal wieder. das heisst mal wieder um 05.30 aufstehen udn ich werd jetzt dann mal schlafen gehen. Aber wie gesagt... was schon hinter mir liegt:
nach den fidjis bin ich ja direkt nach Melbourne gefahren, wo ich 2 Tage Zeit hatte und dann bin ich fuer 3 Tage auf die Great Ocean Road Tour gegangen. War genial! (trotz des shitwetters und der kaelte) und dann gings nach einem weiteren abend in Melbourne ab nach TASMANIEN. :) Naja udn da war ich die letzten 9 Tage und ich muss sagen... es war unendlich beeindruckend! Die Gruppe war der Hammer, das Land ist der Wahnsinn, die Tierwelt ist beeindruckend und ueberhaupt. Hobart ist auch ne stadt, die mir sehr gut gefaellt. Grossstadt mit flair einer fischerstadt... I LIKE!

so und nun bin ich in Sydney und morgen gehts dir ostkueste rauf. Bin schon sehr gespannt und ich hoffe ich kann euch bald die versprochenen Beitraege nachliefern!

Schick euch ein dickes bussale
Anna

Mittwoch, 3. November 2010

Tag 13 - Der Tag im Eis, oder warum man als Oesterreicher im Eis auf sein eigenes Gefuehl hoeren sollte...

Hallo meine Lieben!


Ich bin euch ja noch einige Eintraege aus Neuseeland schuldig, und dabei krebs ich ja schon lange durch Australien. Ein Wahnsinn. Und von Australien und meinen ersten Eindruecken in Melbourne hab ich euch ja auch noch gar nix berichtet. Ein Wahnsinn.

Also unser Tag in Franz Josef hat mit einem superlecker Fruehstueck und warm einpacken begonnen. Petra und ich haben uns ja fuer die Gletschertour breit schlagen lassen und natuerlich hat es geregnet, als es schon hiess wir gehen los.

Nach den wie immer ueberbuerokratischen Dingen hier in Neuseeland (aufwaendiges Einchecken, Erhalten von 3 Umhaengeschildern, die man der reihe nach abgeben muss, wenn man Hose, schuhe, Handschuhe und Jacke ahben will) und natuerlich das unumgaengliche Security Briefing verbrauchen von dern angeblich 8 Stunden dauernden Tour schon mal knappe 40 min. Wahnsinn.
Nachden wir in einheitliche blaue Klamotten gestopft waren und alle den Weg ueber die Toilette in den Bus gefunden haben, konnte es endlich los gehen Richtung Gletscher. Es hat natuerlich auch die ganze Zeit geregnet. Man,.,.echt ein Scheissstart fuer den Tag! Und dann gings erst mal knapp 45min zu fuss durch den Urwald und ueber Schotter zum Gletscher. War dann schon ein sehr imposanter Anblick (und es war grad mal trocken!). Vor allem wenn man weiss, dass net mal 10km weiter raus, das Meer ist. ICh denk, an nem klaren Tag vom GLetscher oben haette man es auch sehen koennen.

Die blaue Zwergi-Schafherde..:)
der erste Blick auf den Gletscher...beeindruckend!

Der Blick zurueck ins Tal
Dann wurden wir in Gruppen eingeteilt, wie sich herausgestellt hat, aber net nach LEistung, weil wir alle gleich lang und gleich schnell bzw. eigentlich langsam gegangen sind. Naja wie der Titel schon sagt... ein Oesterreicher in den Bergen bei den Kiwis is leicht unterfordert. Die bemuttern einen so, dass es einem richtig schlecht wird, denken abgenommen usw. Naja ist leider auch verstaendlich..hab mich mit unserem Fuehrer unterhalten, warum er alles so genau checkt fuer uns, und da meint er, naja, es kommen auch Leute, die noch NIE (!!!) abseits von Asphalt und Strassen gegangen sind, also die sich noch nie auf Eis und auf unebenem Gelaende bewegt haben. Wir Oesis waren ein bissi schwer unterfordert und dann wars schon nimma so unterhaltsam (neben dem ganzen Regen und Eiskalt!).

YEAH...das ROCKT!
Wenigstens waren die beim Einchecken so von meinen Schuhen begeistert, dass ich sie gleich anbehalten durfte (musste also net in die gaga Schuhe von denen schlupfen...wonderful!) Und endlich wurden meine Schuhe auch mal wieder mit Steigeisen ausgestattet. DIe waren ja genial!!! Damit hats erst so richtig spass gemacht, am Eis rumzulaufen. vor allem einfach mal senkrecht ne Seite runter und ne andere senkrecht wieder rauf!!! Wenn ich sowas schon mal gehabt haette, dann waer so manche Bergtour (vor allem auf den Oetscher!!!) entspannter gewesen... :) Aber...sowas steht weiterhin ganz oben auf meiner "anna braucht noch mehr outdoor equipment" Wunschliste, die ich wohl erst gegen Ende dieser Reisephase abarbeiten werd. :)
der Aufstieg in den Gletscher

das war Gruppe 3 :)

Ein Loch...im Gletscher...:)

wieder eine Gletscherspalte
Das Rumlaufen auf dem Gletscher war ziemlich lustig, sofern wir mal gelaufen sind und net nur herumgestanden sind und gewartet haben, dass unser Guide sich entscheidet, wohin wir als naechstes gehen. Jasper hatte sein GPS Geraet mit und das hat mitgestoppt, wieviel wir gestanden und gegangen sind: Der Ausgang war 3std 30min stehen und 3h 20min gehen (und das gehen includierte allerdings die 2x45min marsch hin und vom Gletscher weg) das war ziemlich muehsam, weils soooo kalt war. und wenn man sich dann net fluessig und staendig bewegt, dann friert man ganz schoen (und das haben wir auch!!!). Noch dazu weil der Guide beschlossen hat, um PUNKT 12, als es gerade zu regnen begonnen hat, dass wir uns JETZT hinsetzen muessen, um ws zu essen. Wahnsinn. Das war nur nass und saukalt. Hat auch gar net geschmeckt.

Also... es klingt alles ganz schlimm, und wir die 160NZ$ wars auch leider net sooo toll, aber das rumlaufen auf dem Gletscher mit den Steigeisen (vor allem bergab, weil da sind wir endlich mal fluessig gegangen!) war echt genial!

Den Abend haben wir dann zum Auftauen und Waeschewaschen gebraucht! Boah das war echt ein gemuetlicher Abend. Und dann noch auf 2 Bier in die Bar an die Feuerstelle! Echt genial. War trotzallem ein gemuetlicher Tag!

Da ich gerade bei aehnlichen Temperaturen UND Regen in Hobart sitze...find ich passt das grad ganz gut da drueber zu schreiben. Und als naechstes erzaehl ich euch dann gleich was von den ersten Tagen auf dem grossen roten Kontinent in und rund um Melbourne!

Dienstag, 26. Oktober 2010

Mal Sonne einschieben... meine Tage auf Fidji!




BULAAAAAA meine fleissigen und braven Blogleser!

BUUUUULAAAA!
Also... nachdem ich ja mit Neuseeland so gar net weiterkomm (weil einfach zu wenig online) bring ich euch mal up-to-date in dem ich mal einfach was ueber die Fidjis erzaehle! Ich hoffe ich kann euch ein paar fotos zeigen, aber ich weiss leider net, ob die mich hier fotos hochladen lassen (hat bislang noch nirgends auf den Fidjis geklappt).

Na gut...also ich bin hier am 20. Oktober angekommen, Abflug war ja aus Auckland, das zum Zeitpunkt meiner Abreise so unangenehme 15Grad (wenn ueberhaupt!) hatte. Gelandet bin ich hier um 20.30 am Abend und es hatte um diese Uhrzeit immer noch sagenhafte 28Grad! Naja und schwuel war. Hat mir von allem her voll an Indien erinnert (duft, temperatur, Schwuele, usw) und dann auch davon dass gleich jemand gerannt kommt, um dir dein zeug zu tragen usw. Irre!

Also hab ich mal meinen Gutschein usw. umgetauscht, damit ich am naechsten Tag gleich aufs Schiffi komm. Mein Shuttle hat mich ins HOtel gebracht, und dort hab ich erstmals in ein 10er Dorm eingecheckt. Also ich muss sagen... es war gratis und somit wars net so schlimm. Aber ganz ehrlich meine ganze Reise so zu verbringen... da bin ich schon ein bissi zu verwoehnt... ;)
So damit wir uns mal ein bissi in der Sprache auskennen... :)
Am naechsten Tag hatte ich gleich nen fruehen Start, denn es ging um 07:20 fuer mich los in den Hafen, um dort auf das Schiff einzuchecken usw. Dort war ich mal ein bissi ueberfordert, weil erst Gepaeck abgeben, dann einchecken (nur weiss ich ja net wo genau meine Reise mich hinbringt!?!)...aber es hat geklappt! *grins* und dann hatte ich erstmal nen ganzen Packen Vouchers in der Hand, die mich die naechsten 5 tage ueber all die Inseln hier bringen sollten.


um 08:30 war endlich Boarding auf den grossen gelben Fisch, den YASAWA Flyer, wie er so schoen heisst. Meine erste Station war das Coral View Resort ganz oben im Norden. Das hiess fuer mich erstmal 5 Stunden auf dem Schiff verbringen, Sonne geniessen, lesen und Tagebuch aufholen (war ja noch in Neuseeland und da etwa 3 Tage hinten!). Nach gut 2 Stunden war die Sonne fuer mich Sonnenentwoehntes Wesen allerdings zuviel und ich bin mal in den Schatten marschiert. Hab den Leuten beim Entladen und Verladen, bei Besteigen und Entsteigen der Boote auf dem Wasser zugesehen... ganz ehrlich hab ich mir ja gedacht, dass die auf jeder Insel so nen Bootssteg haben, wo du ein-und aussteigen kannst, aber das war net. Das war fliegender Fischwechsel auf dem Meer. Wahnsinn!
...die ersten Inseln... mit Resort... :)
Insel upcoming
Der Yasawa Flyer
Und da muss ich auch gleich sagen, dass die hier EXTREM gut organisiert sind. ich hatte nie irgendwelche Probleme, dass mein Gepaeck irgendwie nicht mehr zu finden war oder dass ich nicht aussteigen konnte. Nix. Ueberall super organisiert und das hier in einem doch suedlichen Land. Ganz ehrlich... fuer den Aufwand, den die hier haben wo tagtaeglich 100er Menschen zwischen etwa 30 Resorts verschifft werden, sind die ECHT ein Vorbild. wenn ich mir denk, dass das selbe in Italien oder Griechenland laufen muesste koennt ich mir vorstellen, dass das bei weitem net so smooth laeuft!!! Also da muss ich echt meinen Hut ziehen! Echt ein Vorbild muss ich sagen! Jedes Timing stimmt, jeder Voucher is 100%ig durchdacht, jedes Gepaeckstueck wird mit hoechster Sorgfalt betreut (im grossen Schiff mit Tag versehen, verstaut, vorsichtig auf und von den kleinen Schiffen geladen usw. ich hab nicht ein Drum ins Wasser fallen sehen udn dabei wurde das Gepaeck teilweise bei ganz schoen wackeligem Schiff verladen!). Echt Top!

Also mein erster Stop war das Resort Coral View ganz oben auf der Insel Tavewa. Eine wunderschoene kleine Insel, die allerdings einen ziemlichen steinigen Strand hatte. Wahnsinn. viel mit Schwimmen war da net, weils gleich mal offene Knie gab... Also lieber nur mal in der Haengematte liegen und lesen, Tagebuch nachschreiben (immer noch Neuseeland) und geniessen. Den ersten Tag und auch den 2. tag is mir das ziemlich schwer gefallen. Konnte net einfach nur herumliegen und nix tun. Habs wirklich versucht... dann gings erstmal auf den anderen Strand zum Fotografieren und auf den Huegel zum Sonnenuntergang schauen. Dumm nur, dass es wolkig war (bloeder Wind hat die gebracht) und wir nix gesehen ahben davon. :(
Coral View Resort auf Tavewa

ebenda
Meine Lieblingshaengematte
Sonnenuntergang
Diese kleinen Fellas waren echt ueberall... so lustig... vor allem das Crab Race!
Auf der Insel hab ich Sandy, eine Kanadierin, die mit schon seit Auckland unterwegs war (Petra wir haben sie schon bei der Haltestelle des Flughafenbusses gesehen, als wir meine Sachen aus dem Hotel geholt haben) und Mary, eine Bundesnachbarin, die schon seit unbeschreiblichen 10 Monaten gereist ist, kennengelernt. Wahnsinn... wo Mary schon unterwegs war, wirklich beeindruckend! (Alles liebe noch von den Fidjis meine Liebe!!!). Wir hatten auch ein sehr interessantes Gespraech, das wir mit Gin Tonic aus Wasserflaschen im Dorm unterstuetzt haben... :) Genial der Abend!
I love Coral View!
ebenso :)
LOL das is soo genial!
Den naechsten Tag hab ich versucht mal wieder Ruhe zu geben, aber das war net so einfach. Gegen Abend hin hab ichs dann doch mal geschafft und dann gings nochmal zum sonnenuntergang fotografieren auf den Huegel. Diesmal gabs mehr zu sehen, aber leider...naja... ein Wolkenband am Horizont hat das finale Foto mal wieder verhindert...

Am naechsten Tag gings nach dem Lunch (lecker Hotdog!) weiter auf das naechste Resort, genannt Korovou. Wenn man das und Coral View ausspricht, klingen die echt zum Verwechseln aehnlich... in manchen unterhaltungen beweisst sich das als ein wenig kompliziert...
Dort hab ich den schoensten Strand dieser Reise (aber ich hab ja nur 3 Inseln besucht) gesehen! Der war einfach nur der Wahnsinn. Endlos lang und zum Niederknien. Bin gleich nach der Ankunft mal rauf und runtergelaufen. Boah war das der Hit!
Korovou Beach so stell ich mir nen Suedseestrand vor!
und wieder ein kleiner Krebs unterwegs
Den Rest des nachmittages hab ich dann in ner Haengematte am Strand verbracht, mit Lesen und geniessen. Und dann gabs eh schon Abendessen. Endlich mal wieder Suppe (war zwar immer noch warm, aber ich hab echt schon suppe vermisst!!!) MIT selbstgebackenem FRISCHEN brot!!!! Ich sag euch, ich war schwer aus dem Haeuschen! Meine Begeisterung konnte zwar von den anwesenden 6 Englaendern niemand teilen (weil alle gewoehnt an Toast und schnickschnack) aber das war mir wurscht. :)

Der Abend ist dann mit einem gemuetlichen Gespraech mit Jan (einem Hamburger) und Rik (Holland) ausgeklungen. Jan hat ganz schoen viel zu berichten gehabt, denn er war in Suedamerika unterwegs und war dort doch tatsaechlich 2 Stunden lang gekidnappt. Irre. Wirklich Hut ab, dass er jetzt weiterreist, denn nach dem Erlebnis waer ich erstmal nach Hause unter eine Decke verschwunden.

Der naechste Tag hat auch mit frischgebackenem Brot begonnen (mein schoenster Tag!!!) und ich hab den Tag auf dem Kajak mit den beiden Jungs begonnen. Wir alle ziemlich planlos, wie paddeln, daher hat das ganz schoen lang gedauert, bis wir bei unserem Ziel, einer Bucht ums Eck angekommen sind. Dort haben wir dann muscheln gesammelt und uns ein bissi wie James Cook gefuehlt, weil wir unbekanntes land von Wasser erobert ahben. Naja...ich bin dann beim Muschel suchen auch noch ueber eine schwarze Riesenkrabbe und eine Wasserschlange (auch schwarz) gestolpert und dann wars Zeit den Bereich zu verlassen und auf die Jagd nach einer Kokosnuss zu gehen. Am Vorabend haben wir naemlich festgestellt, dass wir alle noch keine Kokosnuss gegessen ahben und somit war das das erklaerte tagesziel.
Nach unendlich langem Paddeln (wir hatten auch noch Gegenwind... schlechte kombination mit unkoordinierten Paddeln) haben wir endlich den Coconut Beach erreicht und Jan hat begonnen mit Steinen nach Kokosnuessen zu werfen. Just in dem Moment, wo ich ihm geraten hab endlich aufzugeben, ist doch tatsaechlich ne Kokosnuss runtergefallen. Und dann kam mein Leatherman zum einsatz, um von der Kokosnuss die Aussenhuelle runterzuschneiden.
Fuer alle, wie mich, die ne Kokosnuss nur von der Billa Gemueseabteilung kennen: die Kokosnuss haengt nicht so am Baum, wie sie im Billa liegt...nein da ist noch etwa 5cm aergstes Fruchtfleich um der Nuss herum. Reine Fasern, die sich einfach net schneiden lassen wollen. Das war ganz schoen zaeh, bis endlich die Nuss herausgeschaut hat. ABER... nachdem sie auch noch geknackt war (ich hatte echt das Gefuehl ich bin zurueck in der Steinzeit, wie wir die Kokosnuss bearbeitet haben...)... DAS WAR DIE BESTE KOKOSNUSS MEINES LEBENS!!! Ganz zu schweigen von der Kokosnussmilch!!! BOAH LECKER!!!
*geniess*


Leider gibts davon keine Fotos, da wir aus sicherheitsgruenden keine Kamera aufs kajak mitgenommen haben (war ne Sinnvolle entscheidung). Ach ja...an dem Tag haben die Fidjis auch auf die Sommerzeit umgestellt udn wir waren schwer verwirrt, als fuer uns um 11h das Mittagessen eingetrommelt wurde (ja das laeuft hier so... vorm essen wird getrommelt!). Naja und dann hiess es auch schon abschied nehmen von den Jungs, die sind weitergefahren.

Den restlichen Nachmittag hab ich mit Lesen und Sonnen verbracht... ach ja und Handtuch waschen (ist im Meer baden gegangen beim kajaken, meine Muscheln reinigen, und meinen leatherman retten bevor er rostet). Uebrigens Persil tut seine Arbeit auch in einem Fidji Abwaschbecken perfekt... :)
Meine Ausbeute!
Persil und Frangipani vertraegt sich gut! :)

Der naechste Tag war leider schon wieder der Letzte auf dieser Insel und auch schon der vorletzte meiner Fidji Tour. Gerade wo ichs endlich gelernt hab, mal nix zu tun und mich zu entspannend gings schon wieder weiter. :( Schade drum. naja den Vormittag hatten wir ja noch auf der Insel, den hab ich mit Sonne braten, Lesen, ueber Neuseeland philosophieren, meditieren, fische Fuettern, Fidji Sprache lernen usw verbracht. Dann gings ab aufs schiff und mein naechster, wenn auch kurzer, Stopp war dann Bounty Island. Auch wunderschoen... nur leider wars dann das erste Mal, dass ich regen auf den Fidjis erlebt hab. :( Die Fotos sind alle ziemlich dunkel, weil eben schon die Regenwolken heruntergehangen sind. UND ... ich war total zerstochen, weil ich noch kein Repellent drauf hatte (oh ich liebe mein Neuseelaendisches Tea Tree Oil repellent...das wirkt soooo toll!!) und die Viecher alle ganz narrisch wegen Regen...
Palme
*geniess II*

Der 1. Cocktail auf den Inseln... ENDLICH!

Der naechste Tag stand im Zeichen des Seaspray Sailing Adventures. Leider hat sich herausgestellt, dass es ein Saufschiff fuer die Australier ist (die sich uebrigens bei mir schon ziemlich unbeliebt gemacht haben, weil die sich auffuehren, wie die groessten Proleten... ich hoffe die sind auf ihrer grossen Insel net alle so!!!). Die Austrlier neben denen ich zum Sitzen gekommen bin, waren ganz erstaunt als ich um 10h morgens gesagt hab, dass es mir fuer alkohol noch zu frueh ist. (jaja sooo schnell macht man sich unbeliebt). naja.. kaum, dass ich mir gedacht hab, wie bieg ich die kommenden 6 Stunden so allein unter Angesoffenen rueber, kommt Celine daher. Eine Schweizerin, die auch ganz ueberrascht von dem Schiff war (gleich doppelt, da sie nicht mal wusste, dass sie diese Reise dabei hatte). Und somit haben wir zwei uns einen echt gemuetlichen Tag gemacht. Schade, war dass es natuerlich gerade als wir auf dem Modriki Island (bekannt aus Castaway - das is die Insel auf der dieser Film gedreht wurde!) angekommen sind, hat es zu regnen begonnen. Also hab ich das Schnorcheln gleich gelassen und bin am Strand langspaziert mit Celine. Wir haben riesenmuscheln gefunden und mit Kokosnuessen a la Tom Hanks Nachrichten geschrieben.
Dann gabs noch nen Besuch in einem Village mit Kava Zeremonie. Aber aehnlich wie in dem Maori Dorf hab ich das alles net richtig gefunden. Und naja...einfach unpassend. Dann haben sie uns noch durch den "Muschelsupermarkt" geschickt. Das Dorf verdient sich seinen unterhalt eben mit Touristen und somit habich dort halt mal fuer 40F$ (16 euro) eingekauft. Tu ich wenigstens was gutes.
Die Seaspray
Modriki alias Castaway Island

Nach dem Segeltoern gings zurueck auf die Hauptinsel in die Stadt Nadi und in mein Hotel die Skylodge. Dort ahb ich Mary und Laura wiedergetroffen und wir haben usn noch nen Cocktail genehmigt, bevor Mary los musste zum Flughafen. Hab dann noch mit Laura getratscht und ne Babykatze haben wir auch noch gestreichelt. Irgendwann gings dann doch ab ins Bett...
.. und jetzt wart ich dass ich in den Flieger nach Melbourne zu meinem naechsten Abenteuer steig. Wahnsinn. Aber ich muss sagen... diese Woche war sooo wunderschoen. Ich kanns gar net glauben, wie schnell die Woche vergangen ist. Auch die Tatsache, dass wir immer in 20+ Dorms waren hat mich nicht gestoert, nachdem wir meistens die gleichen Leute waren. War echt eine geniale Zeit... :)
ja und leider heisst es schon wieder abschied nehmen!

Moce und Sega na leqa! (baba und no worries!)
Anna